Turban Tag in Berlin

 

Am Samstag, 28. April findet zum ersten Mal in Berlin der ´Turban Tag` statt, die Berliner Sikh-Gemeinde lädt dazu von 11.00 – 18.00 Uhr an den Potsdamer Platz ein.  Mitglieder der Gemeinde werden zeigen, wie man einen Turban bindet und erklären, warum die Sikhs ihn tragen. Außerdem gibt es indisches Finger Food und Chai Tee. Der ´Turban Tag` hat das Ziel den Dialog der Sikh Gemeinde mit den Berlinerinnen und Berlinern  zu fördern.
Näheres: http://sikhverband.de/de/turban-tag-berlin-zentrum
und auf facebook https://www.facebook.com/events/164907534082190/

 

Jahresthema 2018

Anfang des Jahres haben die Mitglieder der Werkstatt  Religionen und Weltanschauungen ihr Thema für 2018 ausgewählt. Und inzwischen sind die monatlichen biographischen Erzählrunden dazu in vollem Gange. Gleichzeitig nehmen die ersten Überlegungen für die nächste Jahrestagung Gestalt an.

Vergeltung – Vergebung – Versöhnung

Mittwoch, 14. November 2018

in der

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Die mit dem Kopftuch

Werkstatt der Kulturen /Werkstatt der Religionen und Weltanschauungen

Lesung und Gespräch mit der Autorin Fereshta Ludin
Sonntag, 28. Juanuar 2018 um 15.00 Uhr,Semainarraum 1
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße

Immer wieder ist es ein Thema: Kopftuch, Burka, Burkini & Co. Es fällt Außenstehenden oft allzu leicht ein Urteil zu bilden, dabei sind sie meist nie in ein tiefes Gespräch mit Menschen eingegangen, die ein Tuch über ihrem Haupt tragen.

Fereshta Ludin ist „die Frau mit dem Kopftuch“, die viele Jahre seit Ende der 1990er Jahre bis Anfang 2003 bis zum Verfassungsgericht gegangen ist, um sich von der institutionellen Diskriminierung auf Grund ihres Kopftuches als Lehrerin zu befreien. Wie diese Person denkt, wer sie ist und welche Beweggründe sie hatte, durch die Instanzen zu gehen, wird sie uns mit ihrer Lesung näher bringen.

Sie stellt sich persönlich der Debatte um das Recht der muslimischen Frau, im staatlichen Dienst ein Tuch zu tragen zu dürfen, und um das Neutralitätsgesetz und dessen negative Auswirkungen für die Betroffenen. Ihre Erzählungen werden ihre eigenen und die Beweggründe vieler Betroffener beleuchten. Daher laden wir herzlich zu einer Lesung mit Fereshta Ludin mit anschließendem Gespräch ein!

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Interkultureller Kalender 2018

Foto: G. Wagemann

Der Interkulturelle Kalender von
Gertrud Wagemann, der die wichtigsten religiösen und säkularen Feste und Feiertage vieler Kulturen verzeichnet, ist da!


Download und Bestellmöglichkeiten
hier

Ergänzend zum Kalender empfiehlt WRW-Gründerin Ruthild Hockenjos das 2014 erschienene Buch von Gertrud Wagemann ´Feste der Religionen – Begegnung der Kulturen`:
„Eine Schatzkiste voller vielfältigster Informationen, Geschichten, Gedichten, Liedern, die in diesem hervorragenden Band gesammelt sind. Gertrud Wagemann, die jahrelang in unserer Werkstatt mitarbeitete, hat Feste aus bekannten aber auch weniger bekannten Religionen/Traditionen zusammengetragen und sie mit erhellenden Texten aus den jeweiligen Traditionen versehen. Ein anregendes und sehr empfehlenswertes Buch!“

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Jahrestagung 2017 – Bericht

Zusammenfassung der Tagungsbeiträge und ergänzende Hinweise:

Fast ein Jahr lang haben wir in der Werkstatt in monatlichen biographischen Runden zum Thema „Religiös – säkular – neutral: Religion und Staat“ erzählt und dabei u.a. folgende Fragen immer wieder individuell und kollektiv beleuchtet:

Wo kollidiert(e) meine Überzeugung mit der Vielfalt der Gesellschaft?
Wie verstehe ich „Neutralität des Staates“?
Wo kollidiert(e) meine Überzeugung mit dem „neutralen“ Staat bzw. wo gerade nicht?
Und welche dieser Aspekte wollen wir in die Jahrestagung einbringen?
Logo WRWDaraus entstand das Programm der Jahrestagung 2017

9:20 Grußwort von Gerry Woop, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für  Kultur und Europa

9:40 Impulsreferat 1: Juristischer/verfassungsrechtlicher Aspekt
RA Dr. Thomas Heinrichs*, Vizepräsident der Humanistischen Akademie Deutschlands

10:00 Impulsreferat 2: Gesellschaftspolitischer Aspekt
Ender Çetin, Erziehungswissenschaftler und islamischer Theologe, ehem. Vorstandsvorsitzender  der Şehitlik Moschee in Berlin-Neukölln

10:20 Impulsreferat 3: Bildungsaspekt
Prof. Dr. Riem Spielhaus, Leiterin der Abt. Schulbuch und Gesellschaft am Georg Eckert-Institut für Schulbuchforschung, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Göttingen

11:10 Fishbowl: Diskussion der 3 Referent*innen mit einigen WRW-
Teilnehmer*innen und nschließend mit Tagungsgästen

13:45 Adham El Said – Musikalisches Intermezzo

14:00 Workshops:
1. Wie wird in anderen Ländern im Schulalltag mit religionsbezogenen             praktischen Themen umgegangen?  (Riem Spielhaus)

2.  Was kann politische Bildung im Kontext von Religion und Staat beitragen? – Berliner Landeszentrale für politische Bildung
(Reinhard Fischer)

3. Die Sache mit der Religion“ – die Neuköllner Ausstellung.
Erfahrungen  aus der Arbeit mit Schüler*innen
(Silvia Haslauer und Anja Mutert)

4. Die Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen – ADAS:
Erfahrungen, Materialien und Übungen  (Aliyeh Yegane und
Amine Tașdan)

5.  Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher
Bildung – DEVI e.V. :  Handlungskonzepte und Projektangebote für
Schulen in Brandenburg und Berlin  (Michael Hammerbacher)

6. Beispiele für Lernen von interreligiöser Kompetenz aus der
Lehrer*innenausbildung  des Verbands der Humanisten
(Max Kölling)

16:00 Kurzfilm „Fard – das zweite Gesicht

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*noch ein Hinweis: gerade ist das neue Buch von Dr. Heinrichs erschienen. Es trägt den Titel „Religion und Weltanschauung im Recht. Problemfälle am Ende der Kirchendominanz“.

An der Tagung nahmen rund 130 Gäste aus Berlin und Brandenburg teil.

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung bei:

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Logo Internationales Pastorales Zentrum

Logo AKD
der Evangelischen Kirche Berlin – Brandenburg- schlesische Oberlausitz

Logo Islam. Föderation

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HVD wird Körperschaft des öffentlichen Rechts

Der HVD Berlin-Brandenburg wird Körperschaft des öffentlichen Rechts und ist damit auch formal auf Augenhöhe mit den Religionsgemeinschaften.

Siehe auch die Pressemitteilung des Berliner Senats vom 14.11.2017.

Der HVD Berlin-Brandenburg zitiert dazu Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa:
„Das Bemühen des Humanistischen Verband Deutschlands – Landesverband Berlin-Brandenburg um eine freigeistige humanistisch-wissenschaftlichen Weltanschauung ist in meinen Augen eine weitere wichtige Bereicherung in der kulturell vielfältigen, multireligiösen und eben auch säkularen Stadt Berlin.“

neu bei Christliche Wissenschaft

Die Christliche Wissenschaft in Berlin hat ihr Herbstprogramm veröffentlicht. Neben Vorträgen und Dankgottesdiensten findet man dort die Termine des METAPHYSISCHEN ARBETSKREISES. Er dient „dem überkonfessionellen Austausch für Menschen, die sich für Metaphysik und für das Heilen durch die Berührung mit dem ewigen Guten und der allmächtigen Liebe interessieren.“

Herbstprogramm Christliche Wissenschafte W

die Fachtagung 2017 der Werkstatt

bis zum 27.10. sind bereits über 100 Anmeldungen eingegangen!

Unsere diesjährige Fachtagung
für Lehrende und Multiplikator*innen im Kinder- und Jugendbereich am

Religiös – säkular – neutral: Religion und Staat
Mittwoch, 15. November 2017, 09.00 – 17.00 Uhr

Die wachsende religiöse und kulturelle Vielfalt und gleichzeitige Zunahme von nicht-religiös Orientierten in unserer Gesellschaft erfordern sowohl vom Einzelnen wie auch der Gesamtgesellschaft und deren Rechtsordnung ein Austarieren von persönlichen Überzeugungen und gemeinsamen akzeptierten Regeln. Dabei kommt es zu Reibungen, die persönlich, gesellschaftlich und juristisch herausfordern und die das Verhältnis zwischen eigener religiöser/weltanschaulicher Haltung einerseits und Gleichbehandlung und Neutralität des Staates andererseits immer wieder in Frage stellen.

Am Beispiel Schule informiert die Tagung über den aktuellen Stand auf gesellschaftlichem, bildungspolitischem sowie verfassungsrechtlichem Gebiet und reflektiert Erfahrungen aus der Sicht Einzelner.
Verschiedene zukunftsweisende Lösungsansätze werden in den Workshops vorgestellt und hinterfragt.
Außerdem gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit vielen Mitgliedern der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen: Baha’i, Christen, Hindus, Humanisten, Muslime, Juden, Neuheiden und Sikhs.     Programm lesen

Die Veranstaltung ist von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin als Lehrerfortbildung anerkannt: Nr. 17.2-77004. Unter Nr. 171115-35.5-46512-170904.16 vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg anerkannt als Ergänzungsangebot für Lehrkräfte des Landes Brandenburg.

Ort:  Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin
(U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194, 344 Hermannplatz. Keine Parkplätze am Haus!)
Mittagessen zu moderaten Preisen ist nach Voranmeldung möglich.

Teilnahme kostenfrei; begrenzte Teilnehmerzahl, deshalb Anmeldung erforderlich:
paul.raether@werkstatt-der-kulturen.de / Fax 030 – 60 97 70-13

Mit freundlicher  Unterstützung der

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