Interkultureller Kalender 2018

Foto: G. Wagemann

Der Interkulturelle Kalender von
Gertrud Wagemann, der die wichtigsten religiösen und säkularen Feste und Feiertage vieler Kulturen verzeichnet, ist da!


Download und Bestellmöglichkeiten
hier

Ergänzend zum Kalender empfiehlt WRW-Gründerin Ruthild Hockenjos das 2014 erschienene Buch von Gertrud Wagemann ´Feste der Religionen – Begegnung der Kulturen`:
„Eine Schatzkiste voller vielfältigster Informationen, Geschichten, Gedichten, Liedern, die in diesem hervorragenden Band gesammelt sind. Gertrud Wagemann, die jahrelang in unserer Werkstatt mitarbeitete, hat Feste aus bekannten aber auch weniger bekannten Religionen/Traditionen zusammengetragen und sie mit erhellenden Texten aus den jeweiligen Traditionen versehen. Ein anregendes und sehr empfehlenswertes Buch!“

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Der Islam gehört zu Europa

Als ´Buch des Monats März`
stellt Reinhard Kirste in seinem interreligiösen Blog das Buch von
Monika Walter: Der verschwundene Islam? – Für eine andere Kulturgeschichte Westeuropas, (533 S.)  vor. „Von der historischen Abgrenzung in der christlichen und aufklärerischen Geschichte Europas ist es allerdings ein schwerer, jedoch notwendiger Weg, europäische Identität auch im Kontext des Islam neu zu definieren.“
Die ganze Rezension lesen.

Eine weitere Neuerscheinung zum Thema Islam und Europa ist das Buch von Monika und Udo Tworuschka: Illustrierte Geschichte des Islam, (172 S.). „Es zeichnet ein differenziertes Bild des Islam von seinen Anfängen bis in die unmittelbare Gegenwart. … Das alles attraktiv und übersichtlich präsentiert… Zahlreiche Infokästen sorgen zusätzlich für Orientierung und schnellen Zugriff auf die Informationen.“
Die ganze Presseinformation lesen.

Scorsese-Film Schweigen

Am 2. März 2017 soll es soweit sein: Martin Scorceses Herzensprojekt, an dem er bereits seit 2007 arbeitet, kommt dann auch in die deutschen Kinos, es ist „Schweigen“, die Filmadaption des Romans von Shusako Endo. In den USA ist der Film bereits sein Dezember 2016 zu sehen.

Der Film erzählt die Geschichte zweier portugisischer Jesuiten, die im Japan des 17. Jahrhunderts in die brutale Verfolgung der katholischen Minderheit geraten. Der Zuschauer sieht sich mit aktuellen, zeitlosen Fragen konfroniert: welche Ausdrucksformen seiner inneren Überzeugung bleiben dem einzelnen Gläubigen inmitten einer dezidiert intoleranten Gesellschaft und wie nimmt er das anscheinende Schweigen Gottes angesichts des Martyriums der Gläubigen auf?

Shusako Endo – die New York Times nennt ihn „den  japanischen Graham Greene“- schrieb seinen Roman ´Schweigen` 1966. Endo wurde mit den bedeutendsten Literaturpreisen Japans ausgezeichnet.