Lange Nacht der Religionen 2018

WRW vorm IZG

Mitglieder der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen haben
gestern im Rahmen der 7. Berliner Langen Nacht der Religionen interessierten Gästen in kleinen und intensiven Gesprächsrunden die Arbeit der Werkstatt vorgestellt.
Wir danken dem Interkulturellen Zentrum Genezareth für seine Gastfreundschaft!
Mehr zur stadtweiten 7. Langen Nacht finden Sie hier.

Unsere Jahretagung und unsere regulären Treffen finden weiterhin in der Werkstatt der Kulturen in der Wissmannstraße statt.

unsere Maximen

Stellenausschreibung

Die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen und das Berliner Forum der Religionen verbinden ähnliche Ziele und gute Arbeitsbeziehungen. Daher möchten wir hier auf eine Stellenausschreibung des Forums hinweisen:

Das Berliner Forum der Religionen ist der Zusammenschluss von mehr als 100 Menschen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, spirituellen Bewegungen und interreligiösen Initiativen. Es versteht sich als Gesprächsplattform für den Dialog der Religionen untereinander und den Dialog der Religionen mit der Zivilgesellschaft.

Der Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen sucht
zum 1. Juni 2017
eine Geschäftsführerin/einen Geschäftsführer
20 Wochenstunden / Tarif in Anlehnung an TVöD / vorerst befristet bis 31.12.2017
Bewerbung bis zum 20. Mai 2017          Die ganze Ausschreibung lesen.

der IntrA-Newsletter

Alle Freunde des interreligiösen Dialogs möchten wir noch einmal auf den Newsletter der Interreligiösen Arbeitsstelle Intr°A aufmerksam machen!

Monat für Monat findet man hier eine Fülle von
Informationen und Hinweisen, die die unterschiedlichsten Aspekte des Interreligiösen zum Thema haben und die wohl an keinem anderen Ort so komprimiert und vielfältig präsentiert werden.

Im Dezember wird  beispielsweise als ´Buch des Monats` ein anspruchsvoller Sammelband mit Schriften europäischer und indischer Autoren zur christlich-hinduistischen Spiritualität vorgestellt:
Bettina Bäumer, Ulrich Winkler (Hg.):
Unterwegs zur Quelle des Seins. Die Relevanz des Lebens und Denkens von Henri Le Saux/Abhishiktananda für die hindu-christliche Bewegung,
2016. ISBN 978-3-7022-3455-3

 

unsere Methoden und Maximen

Bei unseren interreligiösen Dialogrunden arbeiten wir nach der Methode der Biografiearbeit. Was man darunter versteht, ist auf einer Seite der Universität Köln unter der Überschrift „Methodenpool“ kurz, klar und übersichtlich dargelegt.

Und hier die Grundsätze unserer Arbeit eher lebenspraktisch formuliert:

Unsere Maximen für den interreligiösen Dialog im Überblick

sich gegenseitig achten
sich gleichberechtigt gegenüberstehen
neugierig sein
sich gegenseitig kennen lernen
sich für das Leben anderer interessieren

in Ruhe zuhören
aufmerksam zuhören
offen sprechen
von sich selbst sprechen
frei sprechen
von eigenen Erfahrungen erzählen
fragen
nach Antworten suchen
weiterfragen

Werte und Normen anderer hören
unterschiedliche Wahrheiten erkennen
um gemeinsame Werte ringen

das Gemeinsame neu ausloten
Gemeinsamkeiten entdecken
gemeinsame Ziele  zusammen angehen


und das geht gar nicht:

schlecht über andere reden
anderen ins Wort fallen
andere Menschen lächerlich machen,
andere Menschen verachten, beleidigen, beschimpfen…
andere mithilfe von Zitaten aus Heiligen Schriften schmähen

andere Meinungen schlecht machen
Vorurteile verbreiten
sich über andere erheben
die eigene Wahrheit als einzig richtige hinstellen