Tagung der WRW

diesjährige Tagung der Werkstatt:

Vergeltung, Vergebung, Versöhnung in Religionen und Weltanschauungen
 Tagung für Lehrende und Multiplikator*innen im Kinder- und Jugendbereich und alle Interessierten

am Mittwoch, 14. November 2018, 9.00 – 16.30 Uhr
in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin

Die drei Begriffe Vergeltung, Vergebung und Versöhnung umspannen den Umgang des Menschen mit Schuld und Leid. Sie betreffen religiöse Menschen ebenso wie nicht-religiöse, sind für Kinder ebenso relevant wie für Erwachsene. Im religiösen Bereich spielt der Bezug zu Gott/Göttlichem dabei eine wesentliche Rolle. Dabei wird zu fragen sein, ob und wie dies für eine humanistische Ethik hilfreich oder hinderlich sein kann.

In Vorträgen, Podiumsgesprächen, Workshops und kleinen Filmsequenzen wird die Fortbildungstagung religiös und weltanschaulich motivierte Umgangsweisen mit Schuld, Schuldgefühlen und Schuldzuweisungen deutlich machen. An Beispielen aus unterschiedlichen Praxisbereichen wird aufgezeigt, wie Versöhnung auch in polarisierten, emotional hoch aufgeladenen Situationen möglich werden kann. 

Außerdem gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit vielen Mitgliedern der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen: Baha’i, Buddhisten, Christen, Humanisten, Muslime, Juden, Neopaganisten und Sikhs.

das Programm lesen

Durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin unter Nummer 18.2-83591 als Lehrkräftefortbildung anerkannt. Durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg unter Nummer 181114-35.11-46512-180911.13 als Ergänzungsangebot für Lehrkräfte anerkannt.

Teilnahme kostenfrei
Ort:  Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin
U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194, 344 Hermannplatz. Keine Parkplätze am Haus!
Mittagessen zu moderaten Preisen nach Voranmeldung möglich

Begrenzte Teilnehmerzahl, deshalb Anmeldung erforderlich:
paul.raether@werkstatt-der-kulturen.de / Fax 030 – 60 97 70-13

mit freundlicher Unterstützung von 

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der Evangelischen Kirche Berlin – Brandenburg- schlesische Oberlausitz

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Jahresthema 2018

Anfang des Jahres haben die Mitglieder der Werkstatt  Religionen und Weltanschauungen ihr Thema für 2018 ausgewählt. Und inzwischen sind die monatlichen biographischen Erzählrunden dazu in vollem Gange. Gleichzeitig nehmen unsere Überlegungen für die nächste Jahrestagung Gestalt an.

Vergeltung – Vergebung – Versöhnung

 Jahrestagung dazu wird am Mittwoch, 14. November 2018
in der

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Jahrestagung 2017 – Bericht

Zusammenfassung der Tagungsbeiträge und ergänzende Hinweise:

Fast ein Jahr lang haben wir in der Werkstatt in monatlichen biographischen Runden zum Thema „Religiös – säkular – neutral: Religion und Staat“ erzählt und dabei u.a. folgende Fragen immer wieder individuell und kollektiv beleuchtet:

Wo kollidiert(e) meine Überzeugung mit der Vielfalt der Gesellschaft?
Wie verstehe ich „Neutralität des Staates“?
Wo kollidiert(e) meine Überzeugung mit dem „neutralen“ Staat bzw. wo gerade nicht?
Und welche dieser Aspekte wollen wir in die Jahrestagung einbringen?
Logo WRWDaraus entstand das Programm der Jahrestagung 2017

9:20 Grußwort von Gerry Woop, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für  Kultur und Europa

9:40 Impulsreferat 1: Juristischer/verfassungsrechtlicher Aspekt
RA Dr. Thomas Heinrichs*, Vizepräsident der Humanistischen Akademie Deutschlands

10:00 Impulsreferat 2: Gesellschaftspolitischer Aspekt
Ender Çetin, Erziehungswissenschaftler und islamischer Theologe, ehem. Vorstandsvorsitzender  der Şehitlik Moschee in Berlin-Neukölln

10:20 Impulsreferat 3: Bildungsaspekt
Prof. Dr. Riem Spielhaus, Leiterin der Abt. Schulbuch und Gesellschaft am Georg Eckert-Institut für Schulbuchforschung, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Göttingen

11:10 Fishbowl: Diskussion der 3 Referent*innen mit einigen WRW-
Teilnehmer*innen und nschließend mit Tagungsgästen

13:45 Adham El Said – Musikalisches Intermezzo

14:00 Workshops:
1. Wie wird in anderen Ländern im Schulalltag mit religionsbezogenen             praktischen Themen umgegangen?  (Riem Spielhaus)

2.  Was kann politische Bildung im Kontext von Religion und Staat beitragen? – Berliner Landeszentrale für politische Bildung
(Reinhard Fischer)

3. Die Sache mit der Religion“ – die Neuköllner Ausstellung.
Erfahrungen  aus der Arbeit mit Schüler*innen
(Silvia Haslauer und Anja Mutert)

4. Die Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen – ADAS:
Erfahrungen, Materialien und Übungen  (Aliyeh Yegane und
Amine Tașdan)

5.  Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher
Bildung – DEVI e.V. :  Handlungskonzepte und Projektangebote für
Schulen in Brandenburg und Berlin  (Michael Hammerbacher)

6. Beispiele für Lernen von interreligiöser Kompetenz aus der
Lehrer*innenausbildung  des Verbands der Humanisten
(Max Kölling)

16:00 Kurzfilm „Fard – das zweite Gesicht

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*noch ein Hinweis: gerade ist das neue Buch von Dr. Heinrichs erschienen. Es trägt den Titel „Religion und Weltanschauung im Recht. Problemfälle am Ende der Kirchendominanz“.

An der Tagung nahmen rund 130 Gäste aus Berlin und Brandenburg teil.

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung bei:

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die Fachtagung 2017 der Werkstatt

bis zum 27.10. sind bereits über 100 Anmeldungen eingegangen!

Unsere diesjährige Fachtagung
für Lehrende und Multiplikator*innen im Kinder- und Jugendbereich am

Religiös – säkular – neutral: Religion und Staat
Mittwoch, 15. November 2017, 09.00 – 17.00 Uhr

Die wachsende religiöse und kulturelle Vielfalt und gleichzeitige Zunahme von nicht-religiös Orientierten in unserer Gesellschaft erfordern sowohl vom Einzelnen wie auch der Gesamtgesellschaft und deren Rechtsordnung ein Austarieren von persönlichen Überzeugungen und gemeinsamen akzeptierten Regeln. Dabei kommt es zu Reibungen, die persönlich, gesellschaftlich und juristisch herausfordern und die das Verhältnis zwischen eigener religiöser/weltanschaulicher Haltung einerseits und Gleichbehandlung und Neutralität des Staates andererseits immer wieder in Frage stellen.

Am Beispiel Schule informiert die Tagung über den aktuellen Stand auf gesellschaftlichem, bildungspolitischem sowie verfassungsrechtlichem Gebiet und reflektiert Erfahrungen aus der Sicht Einzelner.
Verschiedene zukunftsweisende Lösungsansätze werden in den Workshops vorgestellt und hinterfragt.
Außerdem gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit vielen Mitgliedern der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen: Baha’i, Christen, Hindus, Humanisten, Muslime, Juden, Neuheiden und Sikhs.     Programm lesen

Die Veranstaltung ist von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin als Lehrerfortbildung anerkannt: Nr. 17.2-77004. Unter Nr. 171115-35.5-46512-170904.16 vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg anerkannt als Ergänzungsangebot für Lehrkräfte des Landes Brandenburg.

Ort:  Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin
(U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194, 344 Hermannplatz. Keine Parkplätze am Haus!)
Mittagessen zu moderaten Preisen ist nach Voranmeldung möglich.

Teilnahme kostenfrei; begrenzte Teilnehmerzahl, deshalb Anmeldung erforderlich:
paul.raether@werkstatt-der-kulturen.de / Fax 030 – 60 97 70-13

Mit freundlicher  Unterstützung der

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Jahrestagung 2016 – Bericht

Unsere jährliche Tagung hat am 9.November 2016
mit rund 90 Teilnehmer/innen
in der Werkstatt der Kulturen stattgefunden.

Diesjähriges Thema: Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.
Religionen und Weltanschauungen in Zeiten der Veränderung.


Eine Zusammenfassung der Vorträge und des Workshops hier