Muslime gegen den Terrorismus

MARSCH DER MUSLIME GEGEN DEN TERRORISMUS
9. –14. JULI 2017

Am Sonntag, 9.Juli. um 12.30 startet das muslimisch-jüdisch initiiertes europäisches Friedensprojekt in Berlin an der Gedächtniskirche, das fünf Tage darauf, am französischen Nationalfeiertag, dem 14.Juli, in Paris seinen Zielpunkt haben wird:
Die „Marche des Musulmans contre le terrorisme“ – den „Marsch der Muslime gegen den Terrorismus“.

Imame aus ganz Europa sowie Delegationen, die die Länder mit muslimischen Bevölkerungsmehrheiten repäsentieren, werden sich in Berlin auf dem Breitscheidplatz in Anwesenheit der Bundesregierung und der Bundeskanzlerin Angela Merkel versammeln. Dort werden sie ein Gebet zur Erinnerung an die Opfer des Attentats vom 19. Dezember 2016 sprechen.

Die Mitglieder der Delegation werden danach in einem ihnen zur Verfügung gestellten Autobus eine Fahrt zu allen Städten machen, in denen Mörder im Namen des Islam blutige Anschläge verübt haben.
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Judentum

Unser jüdisches Mitglied, Dr. Aaron Hammel, aus einer säkularen jüdischen Familie kommend, hat heute sein Zuhause bei Chabad Lubawitsch Berlin. – Chabad Lubawitsch ist, so erklärt es die Website,  „eine Philosophie, eine Bewegung und eine Organisation.“

Seine Position innerhalb der Vielfältigkeit der jüdischen Community umreißt Aaron Hammel als Direktor des Institutes Jüdischer Dialog der Religionen für Toleranz und Verständnis folgendermaßen:

„Wer andere besser kennenlernt, lernt sich auch selbst besser kennen und verstehen. Das ist eine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. Toleranz und Verständnis sind die Schlüsselworte im jüdischen interreligiösen Dialog. Leider besteht innerhalb der jüdischen Gemeinschaften keine breite Überzeugung für die Notwendigkeit eines solchen Dialoges. Daher beschränkt sich die Wahrnehmung auf einzelne Funktionsvertreter oder interessierte Einzelpersonen.“

„Wir födern verschiedene Projekte im intereligiösen Dialog und arbeiten mit dem Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus zusammen. Zum anderen ist das neue Institut eine Bildungsinstitution- Lernen und Wissen bauen Vorurteile ab. Es entsteht Raum fürs Verstehen und Verständnis – und daraus die Chance, ja zu sagen zur Verschiedenheit. Wir veranstalten Seminare und Tagungen bei Chabad Lubawitsch Berlin und anderenorts.“

Allgemeine Informationen zum Judentum unter
Materialien/Links R u. W