neue Adresse für die WRW

Nein, die Werkstatt ist nicht umgezogen. Sie trifft sich weiterhin bei Oyoun in der Lucy-Lameck-Straße 32.

Mit einem Festakt im Garten von Oyoun wurde die Wissmannstraße am 23. April 2021 in Lucy-Lameck-Straße umbenannt.

Bis dahin hieß die Straße nach Hermann von Wissmann, Reichskommissar und Gouverneur im früheren Deutsch-Ostafrika, wozu auch das Territorium des heutigen Tansania gehörte. Wissmann und seine Truppen verübten dort im Zuge der Kolonialisierung Massaker und zahlreiche andere Verbrechen.

Lucy Lameck (1934 – 1993), deren Namen die Straße jetzt trägt, zog als erste Frau in das Parlament von Tansania ein, nachdem das Land 1960 seine Unabhängigkeit erlangt hatte. Später bekleidete sie als erste Frau das Amt einer stellvertretende Ministerin. Stets setzte sie sich für die Rechte der Frauen ein.

In seinem Grußwort anlässlich der Umbenennung der Straße sagte Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel: Lucy Lamecks „politisches Wirken stellt einen Kontrapunkt zur Kolonialzeit dar. Wir wollen uns als Kommune – zumindest symbolisch – an der Wiedergutmachung der deutschen Kolonialverbrechen beteiligen.“

 

Tagung der WRW am 13. 11. 2019

die Veranstaltung ist ausgebucht.

Was wird aus uns?
Mensch und Natur: Die Notwendigkeit einer ökologischen Ethik

unter diesem Titel wird die diesjährige Fachtagung der Werkstatt
in Kooperation mit der Gesellschaft für sokratisches Philosophieren e.V.
am Mittwoch, 13. November 2019 stattfinden.

Die Vorbereitunen sind in vollem Gange. Die Anerkennung als Lehrkräftefortbildung durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin liegt vor, ebenso die Anerkennung als Ergänzungsangebot für Lehrkräfte durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Programm
Stand 1.11.2019, Änderungen vorbehalten

„Natur“ ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zum Gegenstand des Nachdenkens und der Sorge geworden, in letzter Zeit zugespitzt in heftigen Kontroversen zwischen dem Lager der „Fünf-nach-Zwölf-Leugner“ und denen, die eher auf der Seite der „Fridays-for-Future-Bewegung“ stehen. Klimawandel – Artensterben – Vernichtung der natürlichen Ressourcen – Ozonloch – Plastikmüll und Elektroschrott sind jedoch für die meisten Menschen aktuelle Stichworte beängstigender Szenarien.

Die Tagung geht der Frage nach, welche Interpretationen und Handlungskonzepte Religionen und Weltanschauungen für Menschen bieten, die weder verdrängen noch resignieren wollen, aber wissen, wie begrenzt die Möglichkeiten des Einzelnen sind. In den Vorträgen geben Expertinnen und Experten einen Überblick, in den sokratischen Gesprächsrunden haben die Teilnehmenden Gelegenheit, das Gehörte zu reflektieren, es mit den eigenen Erfahrungen zu verbinden und darüber in Austausch zu treten

 

 

09:00        Begrüßung und Einführung in die Werkstatt-Tagung

09:20        Leben innerhalb planetarischer Umweltgrenzen

Prof. Dr. Dieter Gerten, Geograph, Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung & Humboldt-Universität zu Berlin

10:00        Kaffeepause mit Büchertisch + Infoständen


10:30        Einführung in die Methode des sokratischen Gesprächs


10:45        Angeleitete sokratische Gesprächsgruppen


13:00        Mittagspause mit Büchertisch + Infoständen

14:00        künstlerisches Intermezzo

14:15         Mensch, Natur und Gott – eine afrikanische Perspektive

Prof. Dr. Chibueze Clement Udeani, katholischer Theologe,
Julian-Maximilians-Universität Würzburg

14:55        Brauchen wir eine ökologische Ethik?
Rückfragen an die Referenten; danach Podiumsgespräch mit
denselben und weiteren Gästen
Gesprächsmoderation: Dr. Horst Gronke, Gesellschaft für
Sokratisches Philosophieren e.V.

16.30 Tagungsbeobachtungen
17.00 Ende der Tagung

in Kooperation mit
GSP – Gesellschaft für Sokratisches Philosophieren e.V.

mit freundlicher Unterstützung von:

 

Logo Internationales Pastorales Zentrum
Logo AKD

 

Logo HVD

 



Lange Nacht der Religionen 2019

Logo WRW

Bei schweißtreibenden 34° C trafen sich Mitglieder der WRW am Samstag, 15. Juni, soweit sie nicht in andere Veranstaltungen der Langen Nacht bei ihren eigenen Gemeinschaften eingebunden waren, in den Räumen der ´Werkstatt der Kulturen`. Im Rahmen der 8. Langen Nacht der Religionen informierten sie hier über die Arbeit der WRW und Besucher hatten Gelegenheit an einer kleinen biografischen Erzählrunde teilzunehmen. Auch „intern“ war es wieder hörenswert, was die Einzelnen aus unseren Gesprächsrunden für sich mitnehmen.
Eindrücke von der Gesamtveranstaltung der 8. Langen Nacht der Religionen siehe: http://nachtderreligionen.de/