Hindus

Dhiraj Roy ist Hindu, er nimmt gelegentlich als Gast an den Gesprächsrunden der WRW teil. Er glaubt an die Worte des Hindu-Mönchs Ramakrishna, der sein Leben lang Schönheit und Wichtigkeit aller Religionen gepredigt hat. Dhiraj Roy möchte sich keiner der Berliner Hindu-Gemeinschaften fest zugeordnet sehen; er tritt bei vielen interreligiösen Anlässen in seiner priesterlichen Funktion in Erscheinung, er ist u.a. Mitbegründer des Interreligiösen Friedensgebets Berlin.

Viele weiterführende Links zum Thema Hinduismus in Deutschland sind u. a. hier zu finden:
http://www.cyclopaedia.de/wiki/Hinduismus-in-Deutschland

Evangelische Christen

Unsere drei evangelischen Christen Angela Berger, Ruthild Hockenjos und Dr. Hans-Hermann Wilke haben gemeinsam die folgenden Seiten gewählt, um einen Einblick in die Facetten des Glaubens und Lebens evangelischer Christen in Berlin zu geben:  www.berlin-evangelisch.de    
Von dort gelangt  man auch zu dem (etwas versteckten) Untermenü   Interkulturell und Interreligiös.
Weitere Infos zum interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche gibt es auf  https://www.ekbo.de/wir/interreligioeser-dialog.html
Der Landespfarrer für interreligiösen Dialog Dr. Andreas Goetze koordiniert diesen über den Tellerrand schauenden Bereich der EKBO. 

Außerdem weisen unsere Mitglieder auf das Amt für Kirchliche Dienste hin.  Dort befindet sich auch die interaktive Bibelausstellung der von Cansteinschen Bibelanstalt e.V. , zu deren Besuch sie einladen. www.bibelkabinett.de

Allgemeine Informationen siehe Evangelische Kirche:  www.ekbo.de

Gemeinschaft der Baha`í

Gisela Klein ist als Mitglied der Baha´í   in der Werkstatt. Und so erlebt sie die Bahá’í-Gemeinde:“Bahá’u’lláhs zentrale Botschaft ist die EINHEIT DER MENSCHHEIT und zielt auf Wohlergehen, Frieden und Sicherheit für alle Menschen. Seine Lehren und Seine Weltordnung bestimmen Art und Weise der (Zusammen)arbeit und Beziehungen in der Gemeinde und nach außen: Beratung, Unparteilichkeit (u. a. keine Mitgliedschaft in Parteien), Gleichberechtigung, Vorrang von Erziehung und Bildung, um nur einige zu nennen.

Das (Er)leben in der Bahá’í-Gemeinde basiert für mich auf den wesentlichen Prinzipien der Eigenverantwortlichkeit und der Beratung. Es gibt keine Priester, keine geistliche Elite, dafür demokratisch gewählte Räte aus neun Personen für die Belange des Gemeindelebens. Die Bahá’í-Wahl ist unabhängig von Machtstrukturen, da es keine Kandidaten gibt und jeder in der Gemeinde wählbar ist. Wir kommen zusammen zu Vertiefungen, Andachten, Studienkreisen (die allen Menschen offenstehen), an Neunzehntagefesten und Feiertagen. Wir lesen Texte und Gebete aus den heiligen Schriften, beraten miteinander, nehmen uns Zeit für geselliges Beisammensein.

Bahai Tempel Haifa
Bahai-Tempel in Haifa

Mein Glaube (und die damit verbundene Gemeinschaft mit meinenMitgläubigen) ist meine Heimat. Dort finde ich Geistigkeit, Freude und Geborgenheit. Meine schönsten und eindrucksvollsten Erlebnisse hatte ich auf mehreren Pilgerreisen zu den Heiligen Stätten der Bahá’í auf dem Berg Karmel und in Akká. Außen die Schönheit der Gärten und Gebäude, reine Luft, weiter Blick – innen Gebet und Meditation an den Heiligen Schreinen, sanfte Luftströme, Rosenduft, Vogelgezwitscher … Dann die vielen freudigen Begegnungen mit Bahá’í aus aller Welt.

Ich besuche auch gerne das europäische Haus der Andacht in Langenhain/Hofheim im Taunus. Wie alle kontinentalen Häuser der Andacht symbolisiert es die Einheit der Religionen: Neun Eingänge stehen offen für neun Weltreligionen, aus deren heiligen Schriften bei den sonntäglichen Andachten rezitiert wird.

Weitere Highlights sind Seminare und mehrtägige Ferienkurse, die an verschiedenen Orten in Deutschland stattfinden. Neben dem inhaltlichen Angebot freue ich mich auf Freunde von überall, auf Musik und Kreativität und unterhaltsame Abende.

Gisela Klein gibt folgende allgemeine Informationen zur Bahá ì – Religion:
Zu allen Zeiten waren es die Religionen, von denen geistige und soziale Impulse ausgingen. Das jüngste Glied dieser Kette, die Bahá‘í-Religion, wurde 1863 von Bahá’u‘lláh (arab. Herrlichkeit Gottes, 1817 – 1892) in Persien gestiftet. Die Bahá’í glauben an die Einheit der Religionen im Kontext einer fortschreitenden GottesoffenbarungEr verkündete: Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.“

Bildung und Erziehung sind zentrale Themen Seiner Lehren. Sie sind Grundlage menschlicher Entwicklung und tragen zum Fortschritt der Kultur bei. Betrachte den Menschen als ein Bergwerk, reich an Edelsteinen von unschätzbarem Wert. Nur die Erziehung kann bewirken, dass es seine Schätze enthüllt und die Menschheit daraus Nutzen zu ziehen vermag.“

Zu weiteren Bahá’í-Prinzipien gehören unter anderem:
–  Beseitigung aller Formen von Vorurteilen
–  Selbständiges Erforschen der Wahrheit
–  Gleichberechtigung von Mann und Frau
–  Beseitigung der Extreme von Armut und Reichtum
–  Harmonie zwischen Wissenschaft und Religion
–  Ausgewogenheit zwischen Natur und Technologie

Wie sehen die Bahá‘í die Zukunft?
„Diese verderblichen Kriege werden vergehen und der Größte Friede wird kommen.“ (Bahá’u‘lláh)

Weitere Informationen siehe
www.bahai.de/woran-bahai-glauben/
berlin.bahai.de

 

 

Katholische Christen

Die katholischen Christen, sind mit Klaudia Höfig und Ayako Hori-Merdon in der Werkstatt vertreten.
Klaudia Höfig stellt das Internationale Pastorale Zentrum vor:
Logo Internationales Pastorales Zentrum
es ist ein Standort des Erzbistums Berlin in Neukölln. Ein Ort seinen Glauben mit Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde zu teilen und den christlichen Glauben näher kennenzulernen.

Ayako Hori-Merdon  sagt zur Situation der Katholiken in ihrer japanischen Heimat:
Die Zahl der Katholiken in Japan beträgt nach Angaben der japanischen Bischofskonferenz (2014) 443.646. Das ist ca. 0,35% der Gesamtbevölkerung. Die Geschichte der katholischen Kirche in Japan begann im Jahr 1549 als der Baske Francis Xavier in Kagoshima landete. Nach einer kurzen Blütezeit erfuhren die Katholiken eine harte, Jahrhunderte lange Verfolgung und gingen in den Untergrund. Erst nach dem Ende der Isolationspolitik  Mitte des 19. Jahrhunderts kamen wieder Missionare nach Japan und trafen auch die Untergrundkatholiken.
Mehr dazu auf der englischsprachigen Seite:
http://www.cbcj.catholic.jp/eng/index.htm

Zur allgemeinen Information über die Katholische Kirche sagen beide:  www.erzbistumberlin.de
gibt einen ersten Eindruck vom Erzbistum Berlin; das ist die Katholische Kirche in Berlin, Brandenburg und Vorpommern. Herzliche Einladung unsere Kirchengemeinden und andere Orte des kirchlichen Lebens kennenzulernen!