weltliche Humanisten

Zwei weltliche Humanisten, Alexander Bischkopf und Katja Schäfer vertreten in der WRW ihre  Weltanschauung.

Dr. Alexander Bischkopf: ist Historiker und Erziehungswissenschaftler und solange er zurückdenken kann, Atheist bzw. Naturalist. Als Bildungsreferent beim Humanistischen Verband Deutschlands, Berlin-Brandenburg, arbeitet er in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lebenskundelehrerinnen und –lehrer. Die Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit liegen bei Humanismus, Atheismus & Agnostizismus, skeptischem Denken sowie Religion. Er ist außerdem Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung, Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung.

Allgemeine Informationen zum Verband der Humanisten siehe bei Materialien/Links R W

Katja Schäfer: Humanistin und Lebenskundelehrerin, angestellt beim Humanistischen Verband Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg.

Zur Vorstellung ihrer Gemeinschaft haben sie ein Video gewählt:

Hindus

Dhiraj Roy: Dipl-Ing., Mineraloge, gebürtiger Hindu aus Indien, lebt seit vielen Jahren in Berlin. Er ist in Theater- und Kunstprojekten, als Sänger und Komponist, Schriftsteller und Schauspieler tätig und als Hindu-Priester bei zahlreichen  interreligiösen  Begegnungen.

Dhiraj Roy glaubt
an die Worte des Hindu-Mönchs Ramakrishna, der sein Leben lang Schönheit und Wichtigkeit aller Religionen gepredigt hat. Dhiraj Roy möchte sich keiner der Berliner Hindu-Gemeinschaften fest zugeordnet sehen; er tritt bei vielen interreligiösen Anlässen in seiner priesterlichen Funktion in Erscheinung, er ist u.a. Mitbegründer des Interreligiösen Friedensgebets Berlin.

Viele weiterführende Links zum Thema Hinduismus in Deutschland sind u. a. hier zu finden:
http://www.cyclopaedia.de/wiki/Hinduismus-in-Deutschland

evangelische Christen

Die drei evangelischen Christen sind:
Angela Berger
ist Diplompsychologin und Religionslehrerin und zeitlebens an religiösen und spirituellen Fragen interessiert. Sie arbeitet derzeit als Studienleiterin für evangelischen Religionsunterricht im Amt für kirchliche Dienste in Berlin in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Religionslehrkräfte. In der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen vertritt sie die evangelisch-christliche Konfession.

Ruthild Hockenjos: nach vielen Jahren als evangelische Religionslehrerin in Berlin-Kreuzberg (Grund- und Hauptschule), baute sie seit den 1990er Jahren die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen auf und koordiniert seither die Arbeit der Werkstatt.

Dr. phil. Hans-Hermann Wilke: evangelischer Theologe u. Pädagoge im Unruhestand hat Ruthild Hockenjos bei der Gründung der Werkstatt unterstützt. Außerdem Mitarbeit im Berliner Forum der Religionen, im ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee, im Autismus-Bereich und engagiert in schulpolitischen Gremien.

Gemeinsam haben sie
die Seite www.berlin-evangelisch.de gewählt, um einen Einblick in Facetten des Glaubens und Lebens evangelischer Christen in Berlin zu geben – eine der Facetten trägt auch die Überschrift ´Interkulturell und Interreligiös`.

Allgemeine Informationen siehe Evangelische Kirche:  www.ekbo.de

Gemeinschaft der Baha`í

Baha´í
WRW-Mitglied Gisela Klein wuchs in Westfalen auf und ging 1968 nach Berlin, um dort als Kontoristin zu arbeiten. Später hat sie ihr Diplom als Handelslehrerin erworben und mehrere Jahrzehnte als Studienrätin an einem wirtschaftsbezogenen OSZ gearbeitet. Evangelisch erzogen, erkannte sie 1986 Bahá’u’lláh als Gottesoffenbarer für dieses Zeitalter an – biblische Prophezeiungen wie die Wiederkunft Christi hatten sich für sie erfüllt.

Und so erlebt sie die Bahá’í-Gemeinde:
“Bahá’u’lláhs zentrale Botschaft ist die EINHEIT DER MENSCHHEIT und zielt auf Wohlergehen, Frieden und Sicherheit für alle Menschen. Seine Lehren und Seine Weltordnung bestimmen Art und Weise der (Zusammen)arbeit und Beziehungen in der Gemeinde und nach außen: Beratung, Unparteilichkeit (u. a. keine Mitgliedschaft in Parteien), Gleichberechtigung, Vorrang von Erziehung und Bildung, um nur einige zu nennen.

Das (Er)leben in der Bahá’í-Gemeinde basiert für mich auf den wesentlichen Prinzipien der Eigenverantwortlichkeit und der Beratung. Es gibt keine Priester, keine geistliche Elite, dafür demokratisch gewählte Räte aus neun Personen für die Belange des Gemeindelebens. Die Bahá’í-Wahl ist unabhängig von Machtstrukturen, da es keine Kandidaten gibt und jeder in der Gemeinde wählbar ist. Wir kommen zusammen zu Vertiefungen, Andachten, Studienkreisen (die allen Menschen offenstehen), an Neunzehntagefesten und Feiertagen. Wir lesen Texte und Gebete aus den heiligen Schriften, beraten miteinander, nehmen uns Zeit für geselliges Beisammensein.

Bahai Tempel Haifa
Bahai-Tempel in Haifa

Mein Glaube (und die damit verbundene Gemeinschaft mit meinenMitgläubigen) ist meine Heimat. Dort finde ich Geistigkeit, Freude und Geborgenheit. Meine schönsten und eindrucksvollsten Erlebnisse hatte ich auf mehreren Pilgerreisen zu den Heiligen Stätten der Bahá’í auf dem Berg Karmel und in Akká. Außen die Schönheit der Gärten und Gebäude, reine Luft, weiter Blick – innen Gebet und Meditation an den Heiligen Schreinen, sanfte Luftströme, Rosenduft, Vogelgezwitscher … Dann die vielen freudigen Begegnungen mit Bahá’í aus aller Welt.

Ich besuche auch gerne das europäische Haus der Andacht in Langenhain/Hofheim im Taunus. Wie alle kontinentalen Häuser der Andacht symbolisiert es die Einheit der Religionen: Neun Eingänge stehen offen für neun Weltreligionen, aus deren heiligen Schriften bei den sonntäglichen Andachten rezitiert wird.

Weitere Highlights sind Seminare und mehrtägige Ferienkurse, die an verschiedenen Orten in Deutschland stattfinden. Neben dem inhaltlichen Angebot freue ich mich auf Freunde von überall, auf Musik und Kreativität und unterhaltsame Abende.

Gisela Klein gibt folgende
allgemeine Informationen zur
Bahá ì – Religion
Zu allen Zeiten waren es die Religionen, von denen geistige und soziale Impulse ausgingen. Das jüngste Glied dieser Kette, die Bahá‘í-Religion, wurde 1863 von Bahá’u‘lláh (arab. Herrlichkeit Gottes, 1817 – 1892) in Persien gestiftet.Die Bahá’í glauben an die Einheit der Religionen im Kontext einer fortschreitenden Gottesoffenbarung.

 Er verkündete:
„Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.“

Bildung und Erziehung sind zentrale Themen Seiner Lehren. Sie sind Grundlage menschlicher Entwicklung und tragen zum Fortschritt der Kultur bei.

„Betrachte den Menschen als ein Bergwerk, reich an Edelsteinen von unschätzbarem Wert. Nur die Erziehung kann bewirken, dass es seine Schätze enthüllt und die Menschheit daraus Nutzen zu ziehen vermag.“

Zu weiteren Bahá’í-Prinzipien gehören unter anderem:

–  Beseitigung aller Formen von Vorurteilen
–  Selbständiges Erforschen der Wahrheit
–  Gleichberechtigung von Mann und Frau
–  Beseitigung der Extreme von Armut und Reichtum
–  Harmonie zwischen Wissenschaft und Religion
–  Ausgewogenheit zwischen Natur und Technologie

Wie sehen die Bahá‘í die Zukunft?

„Diese verderblichen Kriege werden vergehen und der Größte Friede wird kommen.“  Bahá’u‘lláh

Weitere Informationen siehe
www.bahai.de/woran-bahai-glauben/
berlin.bahai.de

 


katholische Christen

Zwei katholische Christinnen, Klaudia Höfig und Ayako Hori-Merdon,  gehören zur Werkstatt:

Klaudia Höfig: Dipl. Religionspädagogin. Sie ist Katholikin und leitet zur Zeit das Internationale Pastorale Zentrum des Erzbistums Berlin. Sie engagiert sich in lokalen Netzwerken, dabei ist der interreligiöse Dialog ein wichtiges Element der gemeinsamen Arbeit für Menschen in Berlin.

Klaudia Höfig stellt das Internationale Pastorale Zentrum vor;
Logo Internationales Pastorales Zentrumes ist ein Standort des Erzbistums Berlin in Neukölln. Ein Ort seinen Glauben mit Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde zu teilen und den christlichen Glauben näher kennenzulernen.

Ayako Hori-Merdon:  Doktorandin an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit dem interreligiösen Dialog in Berlin. Sie ist katholisch und kommt aus Japan.

Sie sagt zur Situation der Katholiken in ihrer japanischen Heimat:
Die Zahl der Katholiken in Japan beträgt nach Angaben der japanischen Bischofskonferenz (2014) 443,646. Das ist ca. 0.35% der Gesamtbevölkerung. Die Geschichte der katholischen Kirche in Japan begann im Jahr 1549 als der Baske Francis Xavier in Kagoshima landete. Nach einer kurzen Blütezeit erfuhren die Katholiken eine harte, Jahrhunderte lange Verfolgung und gingen in den Untergrund. Erst nach dem Ende der Isolationspolitik  Mitte des 19. Jahrhunderts kamen wieder Missionare nach Japan und trafen auch die Untergrundkatholiken.
Mehr dazu auf der englischsprachigen Seite:
http://www.cbcj.catholic.jp/eng/index.htm

Zur allgemeinen Information über die Katholische Kirche sagen beide:  www.erzbistumberlin.de
gibt einen ersten Eindruck vom Erzbistum Berlin; das ist die Katholische Kirche in Berlin, Brandenburg und Vorpommern. Herzliche Einladung unsere Kirchengemeinden und andere Orte des kirchlichen Lebens kennenzulernen!

 

Christliche Wissenschaft

Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr hat als Musik- und Kulturwissenschaftlerin zahlreiche Bücher und Artikel zu kulturtheoretischen Fragen geschrieben und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit geistigen Perspektiven, Glauben, Heilung und Lebensfragen. Sie arbeitet seit 2014 in der christlich-wissenschaftlichen Praxis in Berlin, ist aktiv in einer Gemeinde der Christlichen Wissenschaft in Charlottenburg und Mitglied im Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen.

Über die Christliche Wissenschaft sagt sie:
Leseraum Christliche WissenschaftDie Christliche Wissenschaft versteht sich selbst als gelebte Liebe, als transparente, individuell umsetzbare Wissenschaft des Christentums – sie ist etwas für Menschen, die gerne nachdenken und die das, was sie entdecken, praktisch umsetzen möchten. Aus der Sicht von Christlichen Wissenschaftlern sind Christentum und Christliche Wissenschaft identisch. Die heilenden Gesetze des Christentums wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von Mary Baker Eddy entdeckt und als weltumspannendes Heilungssystem begründet. Die Christliche Wissenschaft ist im Bereich der Religionen eine der wenigen weltumspannenden, wirklich globalen Bewegungen, die von einer Frau initiiert wurden, sie ist in 130 Ländern vertreten. Im Bibelkommentar „Wissenschaft und Gesundheit“ von Mary Baker Eddy heisst es: „Die Zeit für Denker ist gekommen.“ Und dies gilt für individuelle aber auch für globale Problemlösungen.

Die Christliche Wissenschaft ist für manche eine Religion, für manche ein Heilungssystem, für manche eine metaphysische Wissenschaft, die neue Horizonte eröffnet. Sie ist eine Einladung zum Erleben, dass jeder Mensch wertvoll, rein und heilig ist. Wie in frühchristlichen Gemeinden wird heute bei Christlichen WissenschaftlerInnen Heilung als normale Erfahrung von Verstehen und Wachstum verstanden – sie ist aber nicht beschränkt auf Mitglieder und Anhänger. Jeder kann sich an die christlich-wissenschaftliche Praxis wenden. Problemlösungen und Heilungen sind kein passives Warten auf etwas, das einfach so herbeifliegt: Sie sind ein offener Weg, ein heilsamer Prozess.Die basisdemokratisch organisierten, christlich-wissenschaftlichen Gemeinden in Berlin haben eine gemeinsame Website:http://www.christian-science-berlin.de/

Das WRW-Mitglied Dr. Annette Kreutziger-Herr arbeitet in der christlich-wissenschaftlichen Praxis, ihre Website „Geistige Perspektiven“ findet man hier: http://www.annettekreutzigerherr.com/

Annette Kreutziger-Herr gibt folgende
allgemeine Informationen zur Christliche Wissenschaft:
Die Christliche Wissenschaft ist seit mehr als hundert Jahren in Berlin beheimatet und von Anfang an integriert in den interreligiösen Dialog in Berlin. Man kann die Christliche Wissenschaft entdecken durch vier Gemeinden, vier öffentliche Leseräume, zehn individuelle Praxen für christlich-wissenschaftliches Heilen und den Verein für christlich-wissenschaftliches Pflegen in Berlin. Die verschiedenen Gemeinden halten regelmäßige Sonntagsgottesdienste ab sowie Mittwochsversammlungen, in denen Gedanken ausgetauscht und Heilungen berichtet werden. Die Leseräume sind Orte des individuellen Lernens und Orte der Stille, monatlich werden auch metaphysische Arbeitskreise und die Reihe „Perspektiven“ angeboten, in denen frische Ideen zum Bibelstudium, Buchbesprechungen und Gesprächsrunden stattfinden.
Und zum Einstieg ein Gespräch zwischen einer Christlichen Wissenschaftlerin und einem Rabbi über die Christliche Wissenschaft:
http://de.herald.christianscience.com/shared/view/1k3gn4ju860?s=e

Muslime

Fereshta Ludin gehört als sunnitische Muslima der Werkstatt an.
Fereshta Ludin:
Muslima, hat das Lehramt für Grund- und Hauptschulen in den Fächern Englisch, Deutsch und Gemeinschaftskunde  bzw. Politikwissenschaft studiert. Sie engagiert sich für den interreligiösen und interkulturellen Dialog an Schulen. In Zusammenarbeit mit dem Senat hat sie den Initiativkreis „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“ 2014 mit ins Leben gerufen. Sie setzt sich für die Antidiskriminierungsarbeit und Chancengleichheit im Rahmen staatlicher Initiativen ein.

Muslime
Foto: Fereshta Ludin

Über den Islam sagt Fereshta Ludin:
Das Wort Islam stammt vom Begriff Salam ﺴﻠﺍﻢ. Ein arabischer Begriff, der Frieden bedeutet.
Ein Muslim ist jemand, der  Frieden macht. Frieden mit sich selbst, mit der Schöpfung und mit dem Schöpfer. Diese drei Beziehungen stellen eine Einheit dar.  Ein praktizierender Muslim verinnerlicht diese Haltung nicht nur im Herzen,  sondern vor allem in seinem täglichen Umgang und seiner Lebenspraxis. Muslime leben ihren Glauben spirituell, kulturell und in der Praxis vielfältig. Ihre Überzeugung ist teilweise sichtbar oder unerkenntlich.
In Berlin gibt es zahlreiche muslimische Gemeinden, deren Gemeindeleben sowohl kulturell als auch religiös unterschiedlich geprägt sind. Unter ihnen gibt es auch Gemeinden, die deutschsprachig arbeiten.

Außerdem weist Fereshta Ludin auf folgende Informationsmöglichkeiten  hin:
Bei Fragen zum Thema Islam, Moscheeführung für Schulen oder andere Gruppen können folgende Gemeinden weiterhelfen:
https://www.berlin.de/adressen/verein/dmkberlin-ev-4f144709b4fc475f0bc92801.html
und
http://www.sehitlik-camii.de/

 

Buddhisten

Paul Räther: *1960, Tibetologe/Religionswissenschaftler; Mitarbeiter der Werkstatt der Kulturen, dort verantwortlich für Kooperationen, Fundraising und die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen. Als Sohn unreligiöser Eltern mit christlichem Hintergrund konvertierte er im Alter von 25 Jahren zum Buddhismus, ist aber im Grunde ungläubig geblieben und sieht sich mittlerweile als „Viertel-Buddhist“.

Allgmeine Informationen zum Buddhismus hat Paul Räther zusammengestellt unter: Materialien/Links R W und Materialien/Links Unterricht.

Pagane Wege

Gisela Kranz: Dipl.-Politologin, war ihr ganzes Berufsleben lang in der Erwachsenenbildung tätig und engagiert sich jetzt in mehreren Projekten der Zivilgesellschaft. Sie ist außerdem Hierophantin in der Fellowship of Isis und hat ein Iseum in Berlin gegründet.

Dazu sagt sie: neben den herkömmlichen Religionsgemeinschaften existiert eine facettenreiche Szene neuer religiös-spiritueller Bewegungen, unorthodox, eigenständig, kreativ und teilweise chaotisch.

Isis of 10.000 names
courtesy of the FOI Homepage

In dieses Segment ist auch die Fellowship of Isis einzuordnen, eine internationale, multireligiöse Bewegung mit der ägyptischen Göttin Isis als Namenspatronin.
Die Fellowship of Isis ehrt die überlieferte Mythologie und das esoterische Wissen aus allen Kulturen, besondere Aufmerksamkeit widmet sie  jedoch stets den explizit und  implizit weiblichen Aspekten, die in diesen Traditionslinien (Divine Feminine) zu finden sind.
Der größte Teil der Mitgliedschaft der Fellowship of Isis praktiziert pagane und/oder naturreligiöse Wege; die Freiheit des Gewissens, die Pflege der spirituellen Weiterentwicklung  und die Eigenverantwortung des Einzelnen in allen Lebensbereichen werden als sehr wichtig angesehen, die Hierarchien sind dementsprechend flach.
Einblicke in die Fellowship of Isis vermittelt das Berliner Iseum mit dem Ziegenfisch.
Einblicke in die pagane Szene Berlins gibt die gemeinsame Seite einer ganzen Reihe von Gruppen: paganes-leben-berlin.de

Als allgemeine Information zur übergeordneten Kategorie der
neuen religiösen Bewegungen/ Esoterik 
sagt Gisela Kranz:
In seiner umfassenden Erhebung zu den Religionsgemeinschaften in Deutschland stellt REMID, der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst e.V. 2016 fest: „Der Bereich `Neue Religionen/Esoterik´ ist mit einer Million Anhängern eher eng gefasst“ und nimmt man gar die Menschen mit lockeren Bindungen an diesen Bereich hinzu „beläuft sich die Anhängerschaft alternativer religiöser Angebote auf ca. 2 bis 3 Mio.“. (nachzulesen im Abschnitt „Religionspluralismus“ unter
http://remid.de/info_zahlen_grafik/
Da in dem genannten Umfeld eine große Abneigung gegen alle Formen zentraler Organisation vorherrscht, ist es schwierig, geeignete Webadresse zu finden, die eine aussagefähige Selbstdarstellung einer größeren Zahl von ähnlich gesinnten Gruppen abbilden. Als eine Übersicht mit vielen weiterführenden Links in diese verzweigte Thematik möchte ich daher, wenn auch mit gewissen Vorbehalten, das Wikipedia-Portal „Neue religiöse Bewegungen“ empfehlen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Neue_ReligiC3%B6se_Bewegungen

Gemeinschaft der Sikhs

Ranjit Paul Kaur ist als  Sikh in der Werkstatt. Sie ist in Indien geboren und aufgewachsen. In Indien hat sie Biologie studiert, in Deutschland hat sie sich als EDV-Fachkraft weitergebildet und arbeitet als Software-Entwicklerin im öffentlichen Dienst. Sie ist aktives Mitglied der Sikh Gemeinde Berlin und engagiert sich in mehreren interreligiösen Dialogkreisen. Sie ist Mitinitiatorin der Langen Nacht der Religionen und arbeitet aktiv im Berliner Forum der Religionen mit.

Als allgemeine Information über die Sikh-Religion empfiehlt Ranjit P. Kaur das Sikh-Forum: es wurde im Jahr 2000 gegründet, um in zeitgemäßer Sprache Einblicke in die  religiöse und ethische Welt der Sikh-Religion zu geben. Gläubige in der ganzen Welt arbeiten   ehrenamtlich daran mit.

Sikh-Tempel-Berlin.2
Foto: Ranjit P. Kaur

Der Tempel der Sikhs, eine
Präsentation von Ranjit P. Kaur©

Und hier geht es zur eigenen Seite des Berliner Sikh-Tempels.