Mitmachen

Sie haben Interesse bei uns in der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen mitzuarbeiten?
Wir freuen uns darüber!

Da uns immer wieder Anfragen zur Mitarbeit in unserer Werkstatt erreichen, haben wir einige Gesichtspunkte aufgeschrieben, die uns wichtig sind, um unsere Werkstatt-Runde arbeitsfähig zu erhalten:

Respekt - Ausstellung der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen
Tafel 1 der Wanderaustellung der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen

Im Zentrum der Arbeit der Werkstatt steht der gleichberechtigte Dialog auf der Grundlage der eigenen religiösen/weltanschaulichen Identität; dies erfordert eine Haltung jedes/r Beteiligten, die sowohl Angehörige anderer Gruppierungen als auch andere Traditionen innerhalb der eigenen Anschauung respektiert. Maßgebend ist die demokratische Grundordnung unseres Landes.

Wir üben uns im Hinhören und Wahrnehmen, was der/die jeweils Sprechende erzählt. Unser Ziel ist nicht, uns einer Wahrheit anzunähern, sondern in unterschiedlichen Wahrheiten den Beitrag zu einer lebenswerten, demokratischen Gesellschaft zu entdecken.

Um gesprächsfähig zu bleiben, sollte unsere Runde nicht zu groß werden, aber alle Gruppierungen, die sich beteiligen wollen, sollten vertreten sein können. Dies bedeutet, dass innerhalb einer Gruppierung die Beteiligung  begrenzt sein sollte, damit eine möglichst ausgeglichene Zusammensetzung gewährleistet ist. Für „NeueinsteigerInnen“ findet zunächst ein orientierendes Gespräch statt, bei dem geklärt wird, ob eine Mitarbeit möglich und sinnvoll erscheint.

Unsere Dialogrunden haben meist einen sehr persönlichen Charakter. Deshalb liegt uns an einer kontinuierlichen Mitarbeit. Ein jeweiliger Wechsel innerhalb der Gruppen erschwert unsere Arbeit.

Die Adresse für unsere Dialogrunden und Tagungen ist:
Werkstatt der Kulturen,
Wissmannstr. 32, 12045 Berlin  (nahe U-Hermannplatz)

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Für Anfragen und Rückfragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

 

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darum bin ich dabei

Werkstatt bei der Arbeit.P1020034-1„weil die Werkstatt eine wichtige Einrichtung für zivilgesellschaftliches Engagement in Initiativen des Friedens ist.“

weil die Werkstatt mich selber schlauer macht, auch in Fragen meiner Religion.“

„weil ich hier eine Vielfalt von gelebten religiösen / weltanschaulichen / spirituellen Möglichkeiten erlebe – ohne eingeengt zu werden und auf eine enge, mir nicht angemessene Dogmatik festgelegt zu werden.“

„weil ich in der Werkstatt immer wieder erfahre, dass sich Vernunft und Glaube doch nicht ausschließen.“

„weil die verschiedenen religiösen Zeugnisse in der Werkstatt für mich ein wichtiger Beitrag zum Erleben unserer Wirklichkeit sind.“

„weil ich jenseits von Dogmatik  so viele Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Religionen und Weltanschauungen entdecke.“

„weil das Zusammenleben in einer heterogenen Stadt wie Berlin besser gelingt, wenn die Menschen miteinander reden und sich gegenseitig kennenlernen. Dafür ist die Werkstatt ein geeigneter und wichtiger Ort. Außerdem finde ich spannend, welche Theorien andere Menschen entwickelt haben, um sich ihre Existenz erklären zu können.“

„weil ich meinen eigenen Glauben vor dem Hintergrund der anderen Überzeugungen noch klarer erkennen kann.“

„weil das Erzählen über sich selbst und das Erfahren der Geschichten der Anderen dem Selbstverständnis dient und die eigenen toten Winkel aufdeckt.“

„weil es sich von Mensch zu Mensch so viel besser über spirituelle Erfahrungen und biographische Perspektiven als über abstrakte Glaubensinhalte und Ziele sprechen lässt.“

„weil man in einer Atmosphäre aus Vertrauen und Respekt auch die tiefsten Seelenthemen behutsam ansprechen und ihnen wohlwollend zuhören kann.“

„weil ich hier nicht nur über andere Religionen in abstrakter Weise höre, sondern die autobiografische Ebene mir immer wieder spannende Einblicke in erlebte Religion vermittelt.“

 

 


 

unsere Mitglieder

Die Mitglieder der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen

Berger, Angela ist Diplompsychologin und Religionslehrerin und zeitlebens an religiösen und spirituellen Fragen interessiert. Sie arbeitet derzeit als Studienleiterin für evangelischen Religionsunterricht im Amt für kirchliche Dienste in Berlin in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Religionslehrkräfte. In der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen vertritt sie die evangelisch-christliche Konfession.

Bischkopf, Dr. Alexander: ist Historiker und Erziehungswissenschaftler und solange er zurückdenken kann, Atheist bzw. Naturalist. Als Bildungsreferent beim Humanistischen Verband Deutschlands, Berlin-Brandenburg, arbeitet er in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lebenskundelehrerinnen und –lehrer. Die Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit liegen bei Humanismus, Atheismus & Agnostizismus, skeptischem Denken sowie Religion. Er ist außerdem Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung, Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung.

Hammel, Dr. Jan Aaron: ist beruflich tätig als selbstständiger IT Berater und Journalist. Zudem arbeitet er als Trainer in interreligiösen Themen für namhafte Unternehmen.
Aus einer säkularen jüdischen Familie kommend, hat er heute sein Zuhause bei Chabad Lubawitsch Berlin und ist dort auch Ansprechpartner für den interreligiösen Dialog. Zudem arbeitet er als Gründungsmitglied im Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. und im Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen mit und ist seit Juli 2016 Direktor des neu gegründeten Institutes Jüdischer Dialog der Religionen für Toleranz und Verständnis. Interreligiöser Dialog ist ihm stets ein besonderes Anliegen.

Hockenjos, Ruthild: nach vielen Jahren als evangelische Religionslehrerin in Berlin-Kreuzberg (Grund- und Hauptschule), baute sie seit den 1990er Jahren die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen auf und koordiniert seither die Arbeit der Werkstatt.

Höfig, Klaudia: Dipl. Religionspädagogin. Sie ist Katholikin und leitet zur Zeit das Internationale Pastorale Zentrum des Erzbistums Berlin. Sie engagiert sich in lokalen Netzwerken, dabei ist der interreligiöse Dialog ein wichtiges Element der gemeinsamen Arbeit für Menschen in Berlin

Ayako Hori

 

Hori-Merdon, Ayako:  Doktorandin an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit dem interreligiösen Dialog in Berlin. Sie ist katholisch und kommt aus Japan.

Kaur, Ranjit Paul: In Indien geboren und aufgewachsen. In Indien hat sie Biologie studiert, in Deutschland hat sie sich als EDV-Fachkraft weitergebildet und arbeitet als Software-Entwicklerin im öffentlichen Dienst. Sie ist aktives Mitglied der Sikh Gemeinde Berlin und engagiert sich in mehreren interreligiösen Dialogkreisen. Sie ist Mitinitiatorin der Langen Nacht der Religionen und arbeitet aktiv im Berliner Forum der Religionen mit.

Gisela Klein Klein, Gisela: gehört der Baha`i-Religion an. Sie wuchs in Westfalen auf und ging 1968 nach Berlin, um dort als Kontoristin zu arbeiten. Später hat sie ihr Diplom als Handelslehrerin erworben und mehrere Jahrzehnte als Studienrätin an einem wirtschaftsbezogenen OSZ gearbeitet. Evangelisch erzogen, erkannte sie 1986 Bahá’u’lláh als Gottesoffenbarer für dieses Zeitalter an – biblische Prophezeiungen wie die Wiederkunft Christi hatten sich für sie erfüllt.

Kranz, Gisela: Dipl.-Politologin, war ihr Berufsleben lange in der Erwachsenenbildung tätig und ist in mehreren Projekten der Zivilgesellschaft engagiert. Außerdem ist sie Hierophantin in der internationalen, multireligiösen Fellowship of Isis und hat ein Iseum in Berlin gegründet.

Kreutziger-Herr, Prof. Annette: hat als Musik- und Kulturwissenschaftlerin zahlreiche Bücher und Artikel zu kulturtheoretischen Fragen geschrieben und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit geistigen Perspektiven, Glauben, Heilung und Lebensfragen. Sie arbeitet seit 2014 in der christlich-wissenschaftlichen Praxis in Berlin, ist aktiv in einer Gemeinde der Christlichen Wissenschaft in Charlottenburg und Mitglied im Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen.

Ludin, Fereshta: Muslima, hat das Lehramt für Grund- und Hauptschulen in den Fächern Englisch, Deutsch und Gemeinschaftskunde bzw. Politikwissenschaft studiert. Sie engagiert sich für den interreligiösen und interkulturellen Dialog an Schulen. In Zusammenarbeit mit dem Senat hat sie den Initiativkreis „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“ 2014 mit ins Leben gerufen. Sie setzt sich für die Antidiskriminierungsarbeit und Chancengleichheit im Rahmen staatlicher Initiativen ein.

Räther, Paul geb. 1960, Tibetologe und Religions-wissenschaftler,  Mitarbeiter  der Werkstatt der Kulturen, dort verantwortlich für Kooperationen, Fundraising und die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen. Als Sohn unreligiöser Eltern mit christlichem Hintergrund konvertierte er im Alter von 25 Jahren zum Buddhismus, ist aber im Grunde ungläubig geblieben und sieht sich mittlerweile als „Viertel-Buddhist“.

Roy, Dhiraj: Dipl-Ing., Mineraloge, gebürtiger Hindu aus Indien, lebt seit vielen Jahren in Berlin. Er ist in Theater- und Kunstprojekten, als Sänger und Komponist, Schriftsteller und Schauspieler tätig und als Hindu-Priester bei zahlreichen  interreligiösen  Begegnungen.

Schäfer, Katja: weltliche Humanistin und Lebenskundelehrerin, langjähriges Mitglied der Werkstatt. Sie ist angestellt beim Humanistischen Verband Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg

Wilke, Dr. phil. Hans Hermann: evangelischer Theologe u. Pädagoge im Unruhestand hat Ruthild Hockenjos bei der Gründung der Werkstatt unterstützt. Außerdem Mitarbeit im Berliner Forum der Religionen, im ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee, im Autismus-Bereich und engagiert in schulpolitischen Gremien.