Christliche Wissenschaft

Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr ist Mitglied der  Christliche Wissenschaft. Sie sagt dazu folgendes:
Leseraum Christliche WissenschaftDie Christliche Wissenschaft versteht sich selbst als gelebte Liebe, als transparente, individuell umsetzbare Wissenschaft des Christentums – sie ist etwas für Menschen, die gerne nachdenken und die das, was sie entdecken, praktisch umsetzen möchten. Aus der Sicht von Christlichen Wissenschaftlern sind Christentum und Christliche Wissenschaft identisch. Die heilenden Gesetze des Christentums wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von Mary Baker Eddy entdeckt und als weltumspannendes Heilungssystem begründet. Die Christliche Wissenschaft ist im Bereich der Religionen eine der wenigen weltumspannenden, wirklich globalen Bewegungen, die von einer Frau initiiert wurden, sie ist in 130 Ländern vertreten. Im Bibelkommentar „Wissenschaft und Gesundheit“ von Mary Baker Eddy heißt es: „Die Zeit für Denker ist gekommen.“ Und dies gilt für individuelle aber auch für globale Problemlösungen.

Die Christliche Wissenschaft ist für manche eine Religion, für manche ein Heilungssystem, für manche eine metaphysische Wissenschaft, die neue Horizonte eröffnet. Sie ist eine Einladung zum Erleben, dass jeder Mensch wertvoll, rein und heilig ist. Wie in frühchristlichen Gemeinden wird heute bei Christlichen WissenschaftlerInnen Heilung als normale Erfahrung von Verstehen und Wachstum verstanden – sie ist aber nicht beschränkt auf Mitglieder und Anhänger. Jeder kann sich an die christlich-wissenschaftliche Praxis wenden. Problemlösungen und Heilungen sind kein passives Warten auf etwas, das einfach so herbeifliegt: Sie sind ein offener Weg, ein heilsamer Prozess. Die basisdemokratisch organisierten, christlich-wissenschaftlichen Gemeinden in Berlin haben eine gemeinsame Website: https://www.christlichewissenschaft.berlin

Das WRW-Mitglied Dr. Annette Kreutziger-Herr arbeitet in der christlich-wissenschaftlichen Praxis, ihre eigene Website „Geistige Perspektiven“ findet man hier: http://www.annettekreutzigerherr.com/

Zur allgemeinen Orientierung sagt sie: Die Christliche Wissenschaft ist seit mehr als hundert Jahren in Berlin beheimatet und von Anfang an integriert in den interreligiösen Dialog in Berlin. Man kann die Christliche Wissenschaft entdecken durch vier Gemeinden, vier öffentliche Leseräume, zehn individuelle Praxen für christlich-wissenschaftliches Heilen und den Verein für christlich-wissenschaftliches Pflegen in Berlin. Die verschiedenen Gemeinden halten regelmäßige Sonntagsgottesdienste ab sowie Mittwochsversammlungen, in denen Gedanken ausgetauscht und Heilungen berichtet werden. Die Leseräume sind Orte des individuellen Lernens und Orte der Stille, monatlich werden auch metaphysische Arbeitskreise und die Reihe „Perspektiven“ angeboten, in denen frische Ideen zum Bibelstudium, Buchbesprechungen und Gesprächsrunden stattfinden. – Zum Einstieg ein Gespräch zwischen einer Christlichen Wissenschaftlerin und einem Rabbi über die Christliche Wissenschaft:
http://de.herald.christianscience.com/shared/view/1k3gn4ju860?s=e

Muslime

Fereshta Ludin gehört als sunnitische Muslima der Werkstatt an

Muslime
Foto: Fereshta Ludin©

Über den Islam sagt Fereshta Ludin:
Das Wort Islam stammt vom Begriff Salam ﺴﻠﺍﻢ. Ein arabischer Begriff, der Frieden bedeutet.
Ein Muslim ist jemand, der  Frieden macht. Frieden mit sich selbst, mit der Schöpfung und mit dem Schöpfer. Diese drei Beziehungen stellen eine Einheit dar.  Ein praktizierender Muslim verinnerlicht diese Haltung nicht nur im Herzen,  sondern vor allem in seinem täglichen Umgang und seiner Lebenspraxis. Muslime leben ihren Glauben spirituell, kulturell und in der Praxis vielfältig. Ihre Überzeugung ist teilweise sichtbar oder unerkenntlich.
In Berlin gibt es zahlreiche muslimische Gemeinden, deren Gemeindeleben sowohl kulturell als auch religiös unterschiedlich geprägt sind. Unter ihnen gibt es auch Gemeinden, die deutschsprachig arbeiten.

Außerdem weist Fereshta Ludin auf folgende Informationsmöglichkeiten  hin:
Bei Fragen zum Thema Islam, Moscheeführung für Schulen oder andere Gruppen können folgende Gemeinden weiterhelfen:
https://www.berlin.de/adressen/verein/dmkberlin-ev-4f144709b4fc475f0bc92801.html
und
http://www.sehitlik-camii.de/

 

Buddhisten

Paul Räther: *1960, Tibetologe/Religionswissenschaftler; Mitarbeiter der Werkstatt der Kulturen, dort verantwortlich für Kooperationen, Fundraising und die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen. Als Sohn unreligiöser Eltern mit christlichem Hintergrund konvertierte er im Alter von 25 Jahren zum Buddhismus, ist aber im Grunde ungläubig geblieben und sieht sich mittlerweile als „Viertel-Buddhist“.

Allgmeine Informationen zum Buddhismus hat Paul Räther zusammengestellt unter: Materialien/Links R W und Materialien/Links Unterricht.

Pagane Wege

Gisela Kranz ist Hierophantin in der Fellowship of Isis und hat ein Iseum in Berlin gegründet. Sie sagt dazu: neben den herkömmlichen Religionsgemeinschaften existiert eine facettenreiche Szene neuer religiös-spiritueller Bewegungen, unorthodox, eigenständig, kreativ und manchmal chaotisch.

Isis of 10.000 names
courtesy of the FOI Homepage

In dieses Segment ist auch die Fellowship of Isis verortet, eine internationale, multireligiöse Bewegung mit der ägyptischen Göttin Isis als Namenspatronin. Die Fellowship of Isis ehrt die überlieferte Mythologie und das esoterische Wissen aus allen Kulturen, besondere Aufmerksamkeit widmet sie  jedoch stets den explizit und  implizit weiblichen Aspekten, die in diesen Traditionslinien (Divine Feminine) zu finden sind.
Der größte Teil der Mitgliedschaft der Fellowship of Isis praktiziert pagane und/oder naturreligiöse Wege; die Freiheit des Gewissens, die spirituelle Weiterentwicklung  und die Eigenverantwortung des Einzelnen in allen Lebensbereichen gelten als besonders wichtig, die Hierarchien sind dementsprechend flach.
Einblicke in die Fellowship of Isis vermittelt das Berliner Iseum mit dem Ziegenfisch.
Große Teile der  pagane Szene Berlins arbeiten in einem Aktionsbündnis zusammen,  sie haben eine gemeinsame Website: paganes-leben-berlin.de

Als allgemeine Information zur übergeordneten Kategorie der
neuen religiösen Bewegungen/ Esoterik 
sagt Gisela Kranz:
In seiner umfassenden Erhebung zu den Religionsgemeinschaften in Deutschland stellt REMID, der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst e.V., 2016 fest: „Der Bereich `Neue Religionen/Esoterik´ ist mit einer Million Anhängern eher eng gefasst“ und nimmt man gar die Menschen mit lockeren Bindungen an diesen Bereich hinzu „beläuft sich die Anhängerschaft alternativer religiöser Angebote auf ca. 2 bis 3 Mio.“. (nachzulesen im Abschnitt „Religionspluralismus“ unter
http://remid.de/info_zahlen_grafik/      

Gemeinschaft der Sikhs

Ranjit Paul Kaur ist als Mitglied der Sikh-Gemeinschaft in der Werkstatt.

Sikh-Tempel-Berlin.2
Foto: Ranjit P. Kaur©

Der Tempel der Sikhs, eine
Präsentation von Ranjit P. Kaur©

Und hier geht es zur eigenen Seite des Berliner Sikh-Tempels.

Zur allgemeine Information über die Sikh-Religion empfiehlt Ranjit P. Kaur das Sikh-Forum: es wurde im Jahr 2000 gegründet, um in zeitgemäßer Sprache Einblicke in die  religiöse und ethische Welt der Sikh-Religion zu geben. Gläubige in der ganzen Welt arbeiten   ehrenamtlich daran mit.