Die mit dem Kopftuch

Werkstatt der Kulturen /Werkstatt der Religionen und Weltanschauungen

Lesung und Gespräch mit der Autorin Fereshta Ludin
Sonntag, 28. Juanuar 2018 um 15.00 Uhr,Semainarraum 1
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße

Immer wieder ist es ein Thema: Kopftuch, Burka, Burkini & Co. Es fällt Außenstehenden oft allzu leicht ein Urteil zu bilden, dabei sind sie meist nie in ein tiefes Gespräch mit Menschen eingegangen, die ein Tuch über ihrem Haupt tragen.

Fereshta Ludin ist „die Frau mit dem Kopftuch“, die viele Jahre seit Ende der 1990er Jahre bis Anfang 2003 bis zum Verfassungsgericht gegangen ist, um sich von der institutionellen Diskriminierung auf Grund ihres Kopftuches als Lehrerin zu befreien. Wie diese Person denkt, wer sie ist und welche Beweggründe sie hatte, durch die Instanzen zu gehen, wird sie uns mit ihrer Lesung näher bringen.

Sie stellt sich persönlich der Debatte um das Recht der muslimischen Frau, im staatlichen Dienst ein Tuch zu tragen zu dürfen, und um das Neutralitätsgesetz und dessen negative Auswirkungen für die Betroffenen. Ihre Erzählungen werden ihre eigenen und die Beweggründe vieler Betroffener beleuchten. Daher laden wir herzlich zu einer Lesung mit Fereshta Ludin mit anschließendem Gespräch ein!

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neu bei Christliche Wissenschaft

Die Christliche Wissenschaft in Berlin hat ihr Herbstprogramm veröffentlicht. Neben Vorträgen und Dankgottesdiensten findet man dort die Termine des METAPHYSISCHEN ARBETSKREISES. Er dient „dem überkonfessionellen Austausch für Menschen, die sich für Metaphysik und für das Heilen durch die Berührung mit dem ewigen Guten und der allmächtigen Liebe interessieren.“

Herbstprogramm Christliche Wissenschafte W

die Fachtagung 2017 der Werkstatt

bis zum 27.10. sind bereits über 100 Anmeldungen eingegangen!

Unsere diesjährige Fachtagung
für Lehrende und Multiplikator*innen im Kinder- und Jugendbereich am

Religiös – säkular – neutral: Religion und Staat
Mittwoch, 15. November 2017, 09.00 – 17.00 Uhr

Die wachsende religiöse und kulturelle Vielfalt und gleichzeitige Zunahme von nicht-religiös Orientierten in unserer Gesellschaft erfordern sowohl vom Einzelnen wie auch der Gesamtgesellschaft und deren Rechtsordnung ein Austarieren von persönlichen Überzeugungen und gemeinsamen akzeptierten Regeln. Dabei kommt es zu Reibungen, die persönlich, gesellschaftlich und juristisch herausfordern und die das Verhältnis zwischen eigener religiöser/weltanschaulicher Haltung einerseits und Gleichbehandlung und Neutralität des Staates andererseits immer wieder in Frage stellen.

Am Beispiel Schule informiert die Tagung über den aktuellen Stand auf gesellschaftlichem, bildungspolitischem sowie verfassungsrechtlichem Gebiet und reflektiert Erfahrungen aus der Sicht Einzelner.
Verschiedene zukunftsweisende Lösungsansätze werden in den Workshops vorgestellt und hinterfragt.
Außerdem gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit vielen Mitgliedern der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen: Baha’i, Christen, Hindus, Humanisten, Muslime, Juden, Neuheiden und Sikhs.     Programm lesen

Die Veranstaltung ist von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin als Lehrerfortbildung anerkannt: Nr. 17.2-77004. Unter Nr. 171115-35.5-46512-170904.16 vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg anerkannt als Ergänzungsangebot für Lehrkräfte des Landes Brandenburg.

Ort:  Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin
(U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194, 344 Hermannplatz. Keine Parkplätze am Haus!)
Mittagessen zu moderaten Preisen ist nach Voranmeldung möglich.

Teilnahme kostenfrei; begrenzte Teilnehmerzahl, deshalb Anmeldung erforderlich:
paul.raether@werkstatt-der-kulturen.de / Fax 030 – 60 97 70-13

Mit freundlicher  Unterstützung der

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1. Filmfestival religiöser und spiritueller Kulturen

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In der Metropole Berlin lebt eine Vielzahl von Menschen, die sich einer der über 250 unterschiedlichen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften vor Ort zugehörig fühlen.

Gemäß ihrem Leitmotiv „we celebrate cultural difference“ zeigt die WERKSTATT DER KULTUREN religiöse und spirituelle Filme aus der ganzen Welt – unter besonderer Berücksichtigung von Arbeiten die kleinere, wenig sichtbare religiöse Gemeinschaften porträtieren.

Der Schwerpunkt dieser ersten Ausgabe des Filmfestivals, vom 06. bis 08. Oktober 2017, liegt auf der Sichtbarmachung spiritueller und religiöser Musik und sakralem Tanz.

Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstaße 32 in Berlin-Neukölln

Muslime gegen den Terrorismus

MARSCH DER MUSLIME GEGEN DEN TERRORISMUS
9. –14. JULI 2017

Am Sonntag, 9.Juli. um 12.30 startet das muslimisch-jüdisch initiiertes europäisches Friedensprojekt in Berlin an der Gedächtniskirche, das fünf Tage darauf, am französischen Nationalfeiertag, dem 14.Juli, in Paris seinen Zielpunkt haben wird:
Die „Marche des Musulmans contre le terrorisme“ – den „Marsch der Muslime gegen den Terrorismus“.

Imame aus ganz Europa sowie Delegationen, die die Länder mit muslimischen Bevölkerungsmehrheiten repäsentieren, werden sich in Berlin auf dem Breitscheidplatz in Anwesenheit der Bundesregierung und der Bundeskanzlerin Angela Merkel versammeln. Dort werden sie ein Gebet zur Erinnerung an die Opfer des Attentats vom 19. Dezember 2016 sprechen.

Die Mitglieder der Delegation werden danach in einem ihnen zur Verfügung gestellten Autobus eine Fahrt zu allen Städten machen, in denen Mörder im Namen des Islam blutige Anschläge verübt haben.
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Friedensmarsch im Ramadan

Unser WRW-Mitglied Fereshta Ludin  und andere engagierte Musliminnen und Muslime rufen zu einem Friedensmarsch am etzten Freitag des  Fastenmonats Ramadan auf.
In ihrem Aufruf heißt es: „Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die in Deutschland und außerhalb Opfer von jeglicher Form von Diskriminierung, Hass, Gewalt und Terror geworden sind.“

Termin: 23. Juni, 18.00 – 20.00 Uhr,
Die Route führt vom Gendarmenmarkt zum Pariser Platz, wo eine Mahnwache und ein Friedensgebet abgehalten werden.

Ähnliche Friedensveranstaltungen werden am selben Tag auch in Hamburg, Stuttgart und anderen Städten stattfinden.

Lange Nacht der Religionen

Am 25. Mai (Himmelfahrtstag) findet die diesjährige Lange Nacht der Religionen statt.
Zu einem außergewöhnlichen Zeitpunkt, denn in den anderen Jahren fand sie immer im September statt. Doch diesmal ist die Lange Nacht mit ihren rund 100 Veranstaltungen  sozusagen in den Evangelischen Kirchtag mit seinen paar Tausend Veranstaltungen in 4 Tagen (25. – 28. Mai) eingebettet.
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Wir weisen hier nur auf einige Angebote hin,
wo Mitglieder der Werkstatt aktiv dabei sind.


Alex-Treff

Wie alle Bahá`i-Gemeinden weltweit setzen wir uns für die Einheit der Menschen ein.
Kennenlernen der Bahá `i-Religion durch Lesen von Gebeten und Texten aus den Bahá`i-Schriften, Gespräche
http://nachtderreligionen.de/bahai-gemeinde-2017/
imProgrammheft S. 60

Christliche Wissenschaft, Charlottenburg
Heilung, Klärung, Fortschritt und Versöhnung sind realistische Perspektiven für jeden.
Aus Anlass des Jubiläumsjahres „500 Jahre Reformation“: Workshops zum Thema „Die heilende Botschaft der Bibel“
http://nachtderreligionen.de/christliche-wissenschaft/
im Programmheft S. 23

Erzbistum Berlin mit Kirchenschiff auf der Spree
Vom 25. – 27. Mai lädt das katholischen Erzbistum Berlin zu ca. 90 minütigen thematischen Schiff-Fahrten auf der Spree mit ökumenischen Lieblingsorten, Live-Musik und Abendprogramm. Für die Besucher  des Kirchentags kostenlos.
Siehe: http://www.erzbistumberlin.de/wir-sind/reformationsjahr/kirchentag/

Jüdisches Bildungszentrum Chabad Lubawitsch
eine lebendige Synagoge, geführt nach orthodoxem Ritus, offen für jeden.
Hawdala- Gebete, Führung durch die Synagoge, Gespräche
http://nachtderreligionen.de/chabad-lubawitsch/
im Programmheft S. 40

Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee „Christen und Widerstand“
Ökumenisches Erinnern wir an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und die Opfer dieser Zeit.
Andachten, Ausstellung „Christliche Zeugnisse aus dem Widerstand“, Führung „Plötzenseer Totentanz“ – Bilderzyklus von A. Hrdlicka, Informationen und Gespräche
http://nachtderreligionen.de/oekumenisches-gedenkzentrum-2/
im Programmheft S.30

Pagane Wege und Gemeinschaften
Die Vielfalt des gelebten modernen Heidentums kennen lernen;
Rituale, Vorträge, Informationen und Gespräche
http://nachtderreligionen.de/pagane-wege-und-gemeinschaften/
im Programmheft S. 50

Sikh-Gemeinde Berlin
Sikhs glauben an einen Gott – er ist derselbe für alle und jeden, unabhängig von Kaste, Herkunft, Farbe oder Geschlecht.
Gottesdienst, Gesang der Hymnen aus dem heiligen Buch ´Guru Granth Sahib`, Informationen, Gespräche, gemeinsames Essen
http://nachtderreligionen.de/sikh-gemeinde-berlin/
im Programmheft S.105