1. Filmfestival religiöser und spiritueller Kulturen

Logo WdK Freitag, 6. – Sonntag, 8. Oktober 2017

In der Metropole Berlin lebt eine Vielzahl von Menschen, die sich einer der über 250 unterschiedlichen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften vor Ort zugehörig fühlen.

Gemäß ihrem Leitmotiv „we celebrate cultural difference“ zeigt die WERKSTATT DER KULTUREN religiöse und spirituelle Filme aus der ganzen Welt – unter besonderer Berücksichtigung von Arbeiten die kleinere, wenig sichtbare religiöse Gemeinschaften porträtieren.

Der Schwerpunkt dieser ersten Ausgabe des Filmfestivals, vom 06. bis 08. Oktober 2017, liegt auf der Sichtbarmachung spiritueller und religiöser Musik und sakralem Tanz.

Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstaße 32 in Berlin-Neukölln

Jahrestagung 2016

Am 9. November ist es wieder so weit!

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Tagung der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen 2016

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu (Wolf Biermann)
Religionen und Weltanschauungen in Zeiten von Veränderung

Wie gehen Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen mit Veränderung, Anderswerden, Transformation um? Und wie verändern sich Religionen und Weltanschauungen selbst unter veränderten Bedingungen?

Ort: Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32, Berlin-Neukölln

Wir danken für die freundliche Unterstützung von :

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wir danken

Werkstatt der Kulturen
Werkstatt der Kulturen in der Wissmannstraße 32, Berlin-Neukölln

 

Großen Dank der Werkstatt der Kulturen!

logo_wdkBereits bei der Vorstellung der Idee zu einer Werkstatt Religionen und Weltanschauungen stießen wir hier auf großes Interesse und Offenheit; unter dem Dach  der Werkstatt der Kulturen fanden wir einen Ort, ein Ohr und logistische Unterstützung. Von großem Vorteil für unsere Arbeit ist, dass dieser Ort keiner Religionsgemeinschaft zuzuordnen ist und religiös oder weltanschaulich nicht geprägt ist.

Neben unseren laufenden Treffen ermöglicht uns  die Werkstatt der Kulturen jeweils im Herbst eine ganztägige Tagung in ihrem ganzen Haus durchzuführen und unterstützt uns dabei logistisch.

Inzwischen haben sich mehrere Schnittpunkte bzw. Kooperationen zwischen der Werkstatt der Kulturen und der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen ergeben, so z. B. beim  Sacred Music Festival 2013.

Unser besonderer Dank gilt Paul Räther (WdK), der mit viel persönlichem Engagement und Fachkompetenz unsere Arbeit seitens der Werkstatt der Kulturen betreut und begleitet!

Unser großer Dank gilt ebenfalls all den Instituitionen, die mit ihrer Förderung die Durchführung unserer jährlichen Tagungen ermöglichen.

In den

letzten 5 Jahren waren das

 

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WRW – ihre Geschichte

Das Projekt Werkstatt Religionen und Weltanschauungen hat seinen Ursprung in der Erfahrung einer evangelischen Religionslehrerin an Kreuzberger Schulen in den 1980/90er Jahren: die vorgesehenen Inhalte des Religionsunterrichts gingen stark an der Lebenswirklichkeit der Schüler_innen vorbei. Die ethnisch-religiöse Herkunft der Kinder unterschied sich deutlich von der früherer Schüler-Generationen, eine religiöse Bindung der wenigen Kinder aus alteingesessenen Familien war kaum noch erkennbar und die täglichen Erfahrungen aller im Kiez waren durch Sprachbarrieren, wenig Wissen über einander und auch durch neue Formen des nachbarschaftlichen Umgangs geprägt.

Die kulturell und religiös immer vielfältigere Landschaft in Berlin forderte dazu heraus, einerseits Materialien dazu für den schulischen Gebrauch zu finden und andererseits selbst mit Angehörigen unterschiedlichster Religionen und Weltanschauungen ins Gespräch zu kommen. Doch der ursprüngliche Plan, in eigenen Räumen eine reale Lernwerkstatt mit materieller und personeller Ausstattung zu realisieren, scheiterte an der Finanzierung. Stattdessen entwickelte sich aus dieser Ursprungsidee eine Dialogrunde von 15 – 25 Beteiligten, eingebunden in und unterstützt durch die Berliner Werkstatt der Kulturen.

Die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen trifft sich seit dem Jahr 2000 regelmäßig in der Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln. Die Werkstatt der Kulturen stellt Räumlichkeiten und personelle Ressourcen in begrenztem Umfang zur Verfügung, alles andere geschieht in ehrenamtlicher Arbeit. Für die Durchführung der Jahrestagung müssen zusätzlich Mittel akquiriert werden

Als das Projekt im Jahr  1999 gegründet wurde, stellte es eine Pionierleistung im interreligiösen Dialog mit Bezug auf Schule dar. Heute liegt seine Besonderheit weniger in der Zielgruppe „Schule“ als in der Diversität der Beteiligten. Das Spektrum reicht von  nicht-religiösen Weltanschauungen über große und kleine Religionsgemeinschaften bis zu neuen religiösen Bewegungen. Diese Mischung trägt der Vielzahl der in Berlin gelebten und praktizierten Überzeugungen  Rechnung. Das Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bildet die Voraussetzung und ist die gemeinsame Plattform für die Mitarbeit in diesem Projekt.

Die Methode des biografischen Gesprächs hat sich für die Arbeit in diesem Personenkreis bewährt. Der kontinuierliche persönliche Austausch schafft eine Grundlage des Vertrauens und der Wertschätzung unter den Beteiligten, die es zum einen ermöglicht auch „heikle“, Konflikt belastete Fragen anzusprechen und die Orientierung am Biografischen verhindert das  Reden „zum Fenster hinaus“ mit der Wiedergabe der bekannten Statements einzelner Gemeinschaften.

Durch ihr kontinuierliches Engagement und die abwechslungsreiche Themenstellung hat sich die jährliche Tagung des Projekts Werkstatt Religionen und Weltanschauungen einen festen Platz im Terminkalender vieler Pädagog_innen in Berlin und Brandenburg erworben. Die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung in beiden Bundesländern sowie die jährliche Teilnehmerzahl von 90 – 150 Personen sind Belege für die Akzeptanz der Arbeit des Projekts.

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