unsere Gemeinschaften

Ohne die individuellen religiösen, weltanschaulichen, geistigen und spirituellen Bezüge der einzelnen Mitglieder wäre die  Arbeit der Werkstatt nicht denkbar. Hier möchten wir einen Eindruck vermitteln:

Gisela Klein gehört zur Berliner Bahá ì – Gemeinde
sie schildert, wie sie die Bahá ì-Gemeinschaft erlebt: „Mein Glaube (und die damit verbundene Gemeinschaft mit meinen Mitgläubigen) ist meine Heimat. Dort finde ich Geistigkeit, Freude und Geborgenheit.  mehr

Annette Kreutziger-Herr gehört zur Christlichen Wissenschaft in Berlin,

Leseraum Christliche Wissenschaft
Foto: A. Kreutziger-Herr

sie sagt: „Die christliche Wissenschaft versteht sich selbst als gelebte Liebe, als transparente, individuell umsetzbare Wissenschaft des Christentumssie ist etwas für Menschen, die gerne nachdenken, und die das, was sie entdecken, praktisch umsetzen möchten….“ mehr

Annette Kreutziger-Herr arbeitet in der christlich-wissenschaftlichen Praxis; zu ihrer eigenen Website „Geistige Perspektiven“ geht es hier.


Die drei evangelischen Christen in der Werkstatt, Angela Berger, Ruthild Hockenjos und Hans.Hermann Wilke haben die Seite www.berlin-evangelisch.de gewählt, um einen Einblick in Facetten des Glaubens und Lebens evangelischer Christen in Berlin zu geben – eine dieser Facetten trägt  die Überschrift ´Interkulturell und Interreligiös`.

Dhiraj Roy ist als Hindu in der Werkstatt,
er glaubt „an die Worte des Hindu-Mönchs Ramakrishna, der sein Leben lang Schönheit und Wichtigkeit aller Religionen gepresdigt hat.“ In Berlin hat er das Interreligiöse Freidensgebet mitbegründet.

Der Humanismus ist die Weltanschauung, die zum Namen der Werkstatt beigetragen hat. Hier stellen die beiden weltlichen Humanisten, Katja Schäfer und Alexander Bischkopf die Geschichte des Humanismus und den Humanistischen Verband mit einem Video vor.

Der Islam ist mit einer sunnitischen Muslima in der Werkstatt präsent. Fereshta Ludin sagt über den Islam:

interreligiöser Stand
Foto: Fereshta Ludin

„Das Wort Islam stammt vom Begriff Salam ﺴﻠﺍﻢ. Ein arabischer Begriff, der Frieden bedeutet.

Ein Muslim ist jemand, der  Frieden macht. Frieden mit sich selbst, mit der Schöpfung und mit dem Schöpfer. Diese drei Beziehungen stellen eine Einheit dar.  Ein praktizierender Muslim verinnerlicht diese Haltung nicht nur im Herzen,  sondern vor allem in seinem täglichen Umgang und seiner Lebenspraxis. Muslime leben ihren Glauben spirituell, kulturell und in der Praxis vielfältig. Ihre Überzeugung ist teilweise sichtbar oder unerkenntlich.
In Berlin gibt es zahlreiche muslimische Gemeinden, deren Gemeindeleben sowohl kulturell als auch religiös unterschiedlich geprägt sind. Unter ihnen gibt es auch Gemeinden, die deutschsprachig arbeiten.“

Die jüdische Stimme in der Werkstatt ist Jan Aaron Hammel. Er verortet sich bei Chabad Lubawitsch Berlin.

Zwei Katholikinnen mit sehr unterschiedlichem Herkommen gehören der Werkstatt an.  Klaudia Höfig stellt das Internationale Pastorale Zentrum (IPZ) vor, Ayako Hori-Merdon sagt etwas zur katholischen Minderheit in ihrer japanischen Heimat.  mehr lesen

Pagane Wege/ neue religiöse Bewegungen – dazu WRW-Mitglied Gisela Kranz:
neben den herkömmlichen Religionsgemeinschaften existiert eine facettenreiche Szene neuer religiös-spiritueller Bewegungen, unorthodox, eigenständig, kreativ und teilweise chaotisch. mehr lesen

Isis of 10.000 names
courtesy of the FOI Homepage

In dieses Segment ist auch die internationale, multireligiöse Fellowship of Isis einzuordnen.
Die meisten Mitglieder praktizieren pagane und/oder naturreligiöse Wege; die Freiheit des Gewissens, die Pflege der spirituellen Weiterentwicklung  und die Eigenverantwortung des Einzelnen in allen Lebensbereichen werden als sehr wichtig angesehen, die Hierarchien sind dementsprechend flach.

Einblicke in die Fellowship of Isis vermittelt das Berliner Iseum mit dem Ziegenfisch.
Einblicke in die pagane Szene Berlins gibt die gemeinsame Seite einer Reihe von Gruppen:
paganes-leben-berlin.de

Ranjit P. Kaur ist als Sikh in der Werkstatt.
Sie präsentiert den Sikh-Tempel hier.

Sikh-Gemeinde Berlin
Foto: Ranjit P. Kaur