Jahresthema 2020

 

 „Utopie in Religionen und Weltanschauungen“
so lautet das Thema, an dem die WRW 2020 arbeiten will.

Im Dezember fand ein erster Gedankenaustausch dazu statt. – Es verspricht wieder ein spannendes Thema zu werden.

Jahrestagung der WRW 2019 – Bericht

Was wird aus uns?
Natur und Mensch: Die Notwendigkeit einer ökologischen Ethik
Jahrestagung der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen in Kooperation mit GSP, Gesellschaft für Sokratisches Philosophieren e.V.

13. 11. 2019 in der Werkstatt der Kulturen, Berlin-Neukölln

Tagungsmoderation: Klaudia Höfig
Fotos: © Sven Thale

kurz vor Beginn der Tagung: Podium und Blumenstrauß, Logo und Titel auf der Leinwand

Zusammenfassung und ergänzende Hinweise

„Natur“ ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zum Gegenstand des Nachdenkens und der Sorge geworden. In letzter Zeit zugespitzt in heftigen Kontroversen zwischen dem Lager der „Fünf-nach-Zwölf-Leugner“ und denen, die eher auf der Seite der „Fridays-for Future-Bewegung“ stehen. Klimawandel – Artensterben – Vernichtung der natürlichen Ressourcen – Ozonloch – Plastikmüll und Elektroschott sind jedoch für die meisten Menschen aktuelle Stichworte beängstigender Szenarien. Die Tagung geht der Frage nach, welche Interpretationen und Handlungskonzepte Religionen und Weltanschauungen für Menschen bieten, die weder verdrängen noch resignieren wollen, aber wissen, wie begrenzt die Möglichkeiten des Einzelnen sind.


9.00 Uhr Begrüßung und Einführung
Im persönlich-biografischen Gespräch tauschen wir uns ein Jahr lang zu einem von uns gewählten Thema aus dem Bereich Religion und Gesellschaft aus, in diesem Jahr ist es „Natur“.  Wir entdecken Gemeinsamkeiten bei Menschen verschiedener Überzeugungen und verstehen Unterschiede; immer geht es uns dabei um die persönliche Perspektive, weniger um offizielle Lehrsätze. Man könnte auch sagen, wir üben uns in Diversität.

9.20 Uhr Leben innerhalb planetarer Umweltgrenzen
Prof. Dr. Dieter Gerten, Geograph, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung & Humboldt-Universität zu Berlin

siehe auch Hinweise der WRW

10.00 Uhr    Kaffeepause mit Büchertisch und Infoständen

10.30 Uhr Einführung in die Methode des Sokratischen Gesprächs
Dr. Horst Gronke, Stellvertr. Vorsitzender der Gesellschaft für Sokratisches Philiosophieren e.V.

10.45 Uhr 6 angeleitete Sokratische Gesprächsgruppen zu den Themen:
Natur und Freiheit- Natur und Verantwortung – Natur und Gerechtigkeit

13.00 Uhr Mittagspause
Das Mittags-Buffet wurde zubereitet vom
Restaurant Cana

 

14.00 Uhr Musikalisches Intermezzo mit Valentina Belllanova
gebürtig in Florenz beendete sie ihr Studium mit dem Diplom als Flötistin in Hannover. Einer ihrer Schwerpunkte ist die klassische türkische und arabische Musik.

14.15 Uhr Mensch, Natur und Gott – eine afrikanische Perspektive
Prof. Dr. Chbueze Clement Udeani, katholischer Theologe, Julian-Maximilians Universität, Würzburg

14.55 Uhr Brauchen wir eine ökologische Ethik?
Podiumsgespräch mit Dr. Jens Peter Brune (Sokrat. Gesprächsgruppe), Prof. Dieter Gerten, Prof. Chibueze C. Udeani, Pinar Çetin (Deutsche Islam Akademie e.V.) und Bettina Jarasch, (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus) (v. l.n.r.)
Moderation: Dr. Horst Gronke (Bildmitte)

17.00 Uhr Ende

Ein Nachwort von Alexander Gerst, Astronaut und Geophysiker: Wir haben keinen Planet B

Diese Tagung wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:

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Tagung der WRW am 13. 11. 2019

die Veranstaltung ist ausgebucht.

Was wird aus uns?
Mensch und Natur: Die Notwendigkeit einer ökologischen Ethik

unter diesem Titel wird die diesjährige Fachtagung der Werkstatt
in Kooperation mit der Gesellschaft für sokratisches Philosophieren e.V.
am Mittwoch, 13. November 2019 stattfinden.

Die Vorbereitunen sind in vollem Gange. Die Anerkennung als Lehrkräftefortbildung durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin liegt vor, ebenso die Anerkennung als Ergänzungsangebot für Lehrkräfte durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Programm
Stand 1.11.2019, Änderungen vorbehalten

„Natur“ ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zum Gegenstand des Nachdenkens und der Sorge geworden, in letzter Zeit zugespitzt in heftigen Kontroversen zwischen dem Lager der „Fünf-nach-Zwölf-Leugner“ und denen, die eher auf der Seite der „Fridays-for-Future-Bewegung“ stehen. Klimawandel – Artensterben – Vernichtung der natürlichen Ressourcen – Ozonloch – Plastikmüll und Elektroschrott sind jedoch für die meisten Menschen aktuelle Stichworte beängstigender Szenarien.

Die Tagung geht der Frage nach, welche Interpretationen und Handlungskonzepte Religionen und Weltanschauungen für Menschen bieten, die weder verdrängen noch resignieren wollen, aber wissen, wie begrenzt die Möglichkeiten des Einzelnen sind. In den Vorträgen geben Expertinnen und Experten einen Überblick, in den sokratischen Gesprächsrunden haben die Teilnehmenden Gelegenheit, das Gehörte zu reflektieren, es mit den eigenen Erfahrungen zu verbinden und darüber in Austausch zu treten

 

 

09:00        Begrüßung und Einführung in die Werkstatt-Tagung

09:20        Leben innerhalb planetarischer Umweltgrenzen

Prof. Dr. Dieter Gerten, Geograph, Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung & Humboldt-Universität zu Berlin

10:00        Kaffeepause mit Büchertisch + Infoständen


10:30        Einführung in die Methode des sokratischen Gesprächs


10:45        Angeleitete sokratische Gesprächsgruppen


13:00        Mittagspause mit Büchertisch + Infoständen

14:00        künstlerisches Intermezzo

14:15         Mensch, Natur und Gott – eine afrikanische Perspektive

Prof. Dr. Chibueze Clement Udeani, katholischer Theologe,
Julian-Maximilians-Universität Würzburg

14:55        Brauchen wir eine ökologische Ethik?
Rückfragen an die Referenten; danach Podiumsgespräch mit
denselben und weiteren Gästen
Gesprächsmoderation: Dr. Horst Gronke, Gesellschaft für
Sokratisches Philosophieren e.V.

16.30 Tagungsbeobachtungen
17.00 Ende der Tagung

in Kooperation mit
GSP – Gesellschaft für Sokratisches Philosophieren e.V.

mit freundlicher Unterstützung von:

 

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Lange Nacht der Religionen 2019

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Bei schweißtreibenden 34° C trafen sich Mitglieder der WRW am Samstag, 15. Juni, soweit sie nicht in andere Veranstaltungen der Langen Nacht bei ihren eigenen Gemeinschaften eingebunden waren, in den Räumen der ´Werkstatt der Kulturen`. Im Rahmen der 8. Langen Nacht der Religionen informierten sie hier über die Arbeit der WRW und Besucher hatten Gelegenheit an einer kleinen biografischen Erzählrunde teilzunehmen. Auch „intern“ war es wieder hörenswert, was die Einzelnen aus unseren Gesprächsrunden für sich mitnehmen.
Eindrücke von der Gesamtveranstaltung der 8. Langen Nacht der Religionen siehe: http://nachtderreligionen.de/